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KunstfestivalViel Tanz, Musik und Kunst für die Leverkusener Innenstadt

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Die Tänzerinnen und Tänzer begeistern das Publikum in der Wiesdorfer Innenstadt mit ihrem Tanz

Die Tänzerinnen und Tänzer erfreuen das Publikum in der Wiesdorfer Innenstadt mit ihrem Tanz

Zum vierten Mal belebte das Festival die Wiesdorfer Innenstadt.

Den Leverkusenerinnen und Leverkusenern Kunst und Musik näherbringen, darum geht es beim Kunstfestival. Zum mittlerweile vierten Mal fand das Festival am vergangenen Samstag in der Wiesdorfer Innenstadt statt.

„Ihr macht Tanz und Musik sichtbar“, so begrüßte Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel Besucherinnen und Besucher des Kunstfestivals und vor allem die Tänzerinnen und Tänzer am Samstagmittag auf einer großen Fläche am Funkenplätzchen in Wiesdorf. Und genau darum gehe es auch, findet die Organisatorin Martina Houben: den Leuten Kunst, Musik und Tanz näherzubringen.

Das gelang. Zu Beginn des Festivals standen mehrere Gruppen der Tanzschule „Marimars Tanztempel“ auf der Bühne. Tänzerinnen und Tänzern verschiedenen Alters erfreuten das Publikum und ließen sich - ganz professionell - nicht von anfänglichen Problemen beim Abspielen der Musik beirren. Im Laufe des Nachmittags standen auch die Tanzschülerinnen und Tanzschüler weiterer Tanzschulen auf der Bühne.

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Neben dem Bühnenprogramm bot das Kunstfestival aber auch noch weitere Möglichkeiten für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher: Rund um die Bühne zwischen Rathausvorplatz und Funkenplätzchen verkauften Künstlerinnen und Künstler Zeichnungen und Gemälde, andere boten etwa selbst genähte Accessoires an. In diesem Jahr gebe es über 35 Verkaufsstände in der Leverkusener Innenstadt, so Oberbürgermeister Stefan Hebbel, darunter nicht nur künstlerisches, sondern auch Angebote aus dem Bereich Streetfood. Eine Neuheit in diesem Jahr: eine „Open Stage“, also eine offene Bühne, auf der Künstlerinnen und Künstler niedrigschwellig dem Publikum ihr Können präsentieren.

Das erste Kunstfestival fand kurz nach der Corona-Pandemie statt. Die Organisatorin Martina Houben erzählt, sie brauche im Vorfeld des Festivals vor allem eins: gute Nerven. Sobald die Veranstaltung aber laufe, „wissen wir, warum wir uns den ganzen Stress gemacht haben“, so Houben.

Etwas Besonderes ist das Festival für Martina Houben, weil sie ihre eigenen Tanzschülerinnen und Tanzschüler auf der Bühne sehen kann. Die Organisatorin des Straßenkunst-Festivals ist die Inhaberin der Tanzschule „Marimars Tanztempel“ in der Manforter Kalkstraße. „Es ist toll, weil man jedes Jahr sieht, wie sie besser und besser werden“, sagt Houben stolz. Auch im nächsten Jahr will sie das Festival wieder organisieren, denn „es ist einfach schön“.