Leverkusen – In der Frage der Finanzierung der neuen Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke in Opladen zeichnet sich ein Kompromiss ab. In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses wurde darüber diskutiert, inwiefern die Stadt von der üblichen und rechtlich einwandfreien Regelung abrücken soll, allen Immobilieneigentümern, die von der Wand nach einem gängigen Berechnungsmodell profitieren, zusammen 90 Prozent der Baukosten aufzudrücken.
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Dass nicht nur die künftigen Neubauten in der Neuen Bahnstadt West, sondern eben auch Bestandsimmobilien herangezogen werden sollen, hatte für einige Verärgerungen bei den betroffenen Opladenern geführt. Einige Anträge mit verschieden hohen Rabatten wurden nun diskutiert und zumeist verworfen. Mit den Stimmen von CDU, SPD und Soziale Gerechtigkeit wurde nun ein Kompromiss beschlossen, wonach die Stadt Leverkusen nicht mehr zehn, sondern 20 Prozent der Kosten übernimmt.
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Zu rechtfertigen sei dies damit, dass die Stadt nur so ihr Bauvorhaben mit 400 Wohnungen im Westteil der Bahnstadt umsetzen kann. 80 Prozent verbleiben somit bei den Hauseigentümern.




