Am Sonntag kamen die Boote der Segelregatta „Rheinwoche“ in Leverkusen vorbei.
Segelregatta RheinwocheLeichte Brise aus Nordwest vor Leverkusen

Regatta Rheinwoche: Segler fahren an Leverkusen vorbei.
Copyright: Ralf Krieger
Der Rhein ist heute nicht gerade als wichtiges Segelrevier bekannt, umso mehr fällt es auf, wenn Segelboote in Leverkusen vorbeischippern, wie am Pfingstsonntag um die Mittagszeit. Die Erklärung ist die jährliche mehrtägige Regatta „Rheinwoche“. 141 Kilometer ist die Strecke in diesem Jahr lang, gestartet sind die Boote am 22. Mai in Oberwinter bei Bad Honnef – allerdings erstmal bei Flaute, sodass nicht gesegelt werden konnte. Das war vor Leverkusen am Sonntag anders, als eine leichte Brise aus Nordwest wehte.
Weil aber der Wind vor Leverkusen aber fast genau von vorne kam, mussten die Segler vor Leverkusen kreuzen, sicherlich eine besondere Herausforderung, denn ganz normaler Schiffsverkehr fand auf dem Rhein selbstverständlich auch noch statt und die großen Schiffe können schlecht auswechen. In Hitdorf war Zwischenstation.
Ob die Segler angesichts ihres Kurses hart am Wind noch Augen für die Brückenbaustelle hatten, ist unklar. Auf der Leverkusener Rheinseite ist inzwischen der große gelbe Kran aufgebaut worden, der demnächst die schon angelieferten Stahlteile des Brückenhohlkastens auf die Pfeiler in der Rheinaue auflegt. Die Segler mussten keine Angst haben, dass sie mit ihrem Mast Kratzer in die neue Brücke machten, denn die Rheinbrücken sind so hoch, dass beim höchsten schiffbaren Wasserstand immer noch 9,10 Meter Abstand zwischen Wasseroberfläche und Brücke übrig sind. Aber von Hochwasser war der Rhein weit entfernt.
