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Bodenspiele am MarktplatzSo machen Leverkusener Kinder Wiesdorf bunter

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Auf dem Wiesdorfer Marktplatz entwickelten Kinder eigene Bodenspiele.

Auf dem Wiesdorfer Marktplatz entwickelten Kinder eigene Bodenspiele.

Am Wiesdorfer Marktplatz haben Kinder ihre eigenen Bodenspiele angemalt. Das Projekt soll den Stadtteil bunter machen.

Wer am Donnerstag und Freitag am Wiesdorfer Marktplatz vorbeilief, dürfte bemerkt haben, dass etwas anders war: Der Platz vor der City-Kirche war deutlich bunter als üblich. Der Grund dafür ist ein Projekt im Rahmen des integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes. Kinder hatten die Möglichkeit, eigene Bodenspiele am Marktplatz zu entwickeln und einzurichten.

Die Idee sei im Rahmen der Bürger- und Jugendbeteiligung am Stadtteilentwicklungskonzept entstanden, erklären Sylvia Schwanke und Silke de Roode, die das Projekt betreut haben. Die Menschen hätten sich damals mehr Spielmöglichkeiten für Kinder am Stadtzentrum gewünscht. In einem Workshop mit Kindern der GGS Dönhoffstraße habe man dann Ideen für die Spiele gesammelt, so die Projektleiterinnen.

Im Anschluss passte Eva Ewerhart, eine Illustratorin aus Bonn, die Skizzen der Kinder auf den Marktplatz an und gestaltete sie einladend. Am Donnerstag und Freitag konnten die Kinder, die zuvor schon beteiligt waren, aber auch solche, die um den Platz herum wohnen, mitmachen und die Spiele mit Markierungsfarbe auf den Platz malen. Die Farbe soll einige Jahre halten.

Ein Angebot für Kinder aus der ganzen Stadt

Eva Ewerhart freute sich über die große Altersspanne unter den Teilnehmenden. „Die jüngeren und älteren Kinder haben sich gegenseitig geholfen“, erklärte die Illustratorin. Von acht bis 18 Jahren waren über ein Dutzend Kinder beim Projekt dabei.

„Ich habe das Projekt vom Balkon aus gesehen und wollte mithelfen“, sagte ein Kind. Das „Eichhörnchenspiel“, das „Waschbärenspiel“ und „Folge der Spur“ gehörten zu den Favoriten. „Das ist eine gute temporäre Maßnahme, um Angebote für stadtteilnahe Kinder und um den Platz zu beleben“, erklärt Zentrenmanagerin Silke de Roode. Sie freue sich, dass das Projekt viele Kinder aus der Umgebung angezogen habe. „Ich finde es toll, dass die Kinder, die das Angebot nutzen werden, miteingebunden werden.“

Auf die Beine gestellt wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Bürgerfonds, der aus Geld von Bund und Land besteht. Auch das Jugendzentrum Trio in der Herz-Jesu-Kirche unterstützte mit seinen Räumen und Getränken sowie Snacks die fleißigen Kinder. Die Bodenspiele auf dem Marktplatz stehen ab jetzt für alle Besucherinnen und Besucher der Innenstadt zur Verfügung.