Stadt soll Standorte und Kooperationsmöglichkeiten prüfen.
AntragSPD setzt sich für Auszubildendenwohnheim in Leverkusen ein

Der Sitz der SPD in Leverkusen.
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Die SPD-Fraktion will bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende in Leverkusen schaffen. Mit einem Antrag an den Rat beauftragt sie die Stadtverwaltung, geeignete städtische Grundstücke zu ermitteln und mögliche Umsetzungspartner zu identifizieren.
Dazu sollen Gespräche mit Wohnungsbaugesellschaften, städtischen Tochtergesellschaften sowie mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und dem Deutschen Gewerkschaftsbund geführt werden. Im Fokus stehen der Bedarf, Standortanforderungen und mögliche Trägermodelle.
„Wer eine Ausbildung beginnt, soll sich auf seinen Beruf konzentrieren können und nicht auf die Frage, ob er überhaupt eine bezahlbare Wohnung findet“, begründet Jonas Berghaus, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, die Initiative. Viele Auszubildende hätten nur ein geringes Einkommen und stünden auf dem Wohnungsmarkt unter großem Druck.
Sicherung von Fachkräften
Für Abdulhamid Rizvani ist das Vorhaben zugleich ein Beitrag zur Fachkräftesicherung. „Ein Azubiwohnheim stärkt nicht nur die jungen Menschen selbst, sondern auch den Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort Leverkusen“, sagt das Ratsmitglied.
Fraktionsvorsitzender Dirk Löb betont die Bedeutung des Schritts: „Wenn wir junge Menschen für Leverkusen gewinnen und ihnen eine Perspektive bieten wollen, müssen Ausbildung, Wohnen und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht werden.“
Nach Aussage der SPD gibt es bereits Bereitschaft bei Wohnungsbaugesellschaften und Gewerkschaften, solche Projekte umzusetzen – sofern geeignete Grundstücke zur Verfügung stehen. Die Idee eines Azubiwohnheims wird in Leverkusen bereits seit Längerem diskutiert.
