Die zuständige Bezirksvertretung hatte die Einrichtung einer solchen Zone beschlossen.
SPD sauerStadt Leverkusen erteilt Grillzone hinter der Strandbar Wiesdorf eine Absage

Die zuständige Bezirksvertretung hatte die Einrichtung einer solchen Zone beschlossen.
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Die Stadt Leverkusen hat dem Vorhaben, hinter der Strandbar in Wiesdorf eine Grillzone einzurichten, eine Absage erteilt. Die zuständige Bezirksvertretung hatte das am 23. Juni vergangenen Jahres beschlossen. Dazu sollte sich die Stadt mit dem Bar-Betreiber absprechen und in Zusammenarbeit mit dem Neulandpark-Förderverein Solarmülleimer aufstellen.
Die Verwaltung teilt jetzt aber mit, dass es dazu nicht kommen werde. Nach dem Beschluss der Bezirksvertretung I habe man sich mit den Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik dort getroffen und den Standort „als nicht geeignet verworfen“. Das gelte auch für den Standort zwischen Wuppermündung und Neulandpark, der auch mal zur Debatte stand. Wieso der Platz fürs Grillen nicht geeignet erscheint, teilt die Stadt nicht mit. Aber aktiv werden könne die Stadt jedenfalls derzeit nicht, sondern erst dann, wenn der Beschluss aufgehoben oder geändert werde.
Die Absage ruft den SPD-Ortsverein Manfort-Wiesdorf auf den Plan. Die Sozialdemokraten hätten das Anliegen in der Bezirksvertretung auf den Weg gebracht, schreiben sie. Der Ortsverein kritisiert die fehlende Begründung dafür, dass der beschlossene Standort ebenso wie der Standort zwischen Wuppermündung und Neulandpark nicht geeignet sei. Die SPD sieht darin ein „Armutszeugnis“, vor allem aber eine vertane Chance, „die Lebensqualität im Stadtteil spürbar zu verbessern“, heißt es vom OV-Vorsitzenden Oliwer Bramorski. Für die SPD sei das eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Wiesdorf brauche Orte, „die allen Menschen unabhängig vom Geldbeutel offenstehen und Gemeinschaft ohne Kaufzwang ermöglichen“. (nip)
