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GroßprojektNeue Stationen im Klinikum Leverkusen eröffnet

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Neuer Raum für schnelle Hilfe: In dem Modulbau werden vor allem Kurzzeitpatienten behandelt.

Neuer Raum für schnelle Hilfe: In dem Modulbau werden vor allem Kurzzeitpatienten behandelt.

Sechs Millionen Euro wurden investiert. Mehr Betten, mehr Personal und weitere Großprojekte sind geplant.

Noch im Herbst sorgte ein riesiger Teleskopkran im Schlebuscher Gesundheitspark für einen außergewöhnlichen Anblick. Nun ist das Bauprojekt abgeschlossen: Das Klinikum Leverkusen hat am Dienstagmorgen zwei neue Stationen in Betrieb genommen. Sie sind im Rahmen eines modernen Modulbaus entstanden und erweitern die Kapazitäten deutlich.

Der Neubau mit der Bezeichnung „Gebäude DD“ befindet sich zwischen Haupteingang und Pflegeschule direkt am Parkweg. Rund sechs Millionen Euro wurden in die Errichtung investiert. Finanziert wurde das Projekt aus einer Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von insgesamt etwa 73 Millionen Euro, die dem Klinikum erst im November bewilligt worden war.

Mit der raschen Fertigstellung zeigen wir, dass wir die Herausforderungen annehmen und unseren Versorgungsauftrag für Leverkusen, den Kölner Norden und den Rheinisch-Bergischen Kreis erfüllen.
Dr. André Schumann, kaufmännische Geschäftsführer

„Die Krankenhauslandschaft verändert sich rasant – deshalb müssen wir schnell handeln“, betont der kaufmännische Geschäftsführer Dr. André Schumann. „Mit der raschen Fertigstellung zeigen wir, dass wir die Herausforderungen annehmen und unseren Versorgungsauftrag für Leverkusen, den Kölner Norden und den Rheinisch-Bergischen Kreis erfüllen.“

Mehr Personal für mehr Patienten

Dass das Klinikum auf Wachstumskurs ist, zeigt ein Blick auf die Entwicklung im vergangenen Jahr: Mehr als 160 neue Vollzeitstellen wurden geschaffen, insbesondere in der Pflege. Gleichzeitig stieg die Zahl der behandelten Fälle um rund acht Prozent. „Die neue Krankenhausplanung ist bei uns in vollem Gange“, erklärt die medizinische Geschäftsführerin Dr. Anja Mitrenga-Theusinger. „Hier am Gesundheitspark stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum.“

Mit der Inbetriebnahme des zweistöckigen Neubaus stehen dem Klinikum nun über 30 zusätzliche Betten zur Verfügung. Auf den Stationen DD0 und DD1 werden sogenannte „kurzliegende“ Patientinnen und Patienten behandelt – also Menschen, die nur für kurze Zeit stationär aufgenommen werden, etwa zur Beobachtung, Diagnostik oder nach planbaren Eingriffen.

Weitere Ausbaupläne beschlossen

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Modulbaus plant das Klinikum bereits die nächsten Schritte. Durch die Verlängerung des Eingangsgebäudes und die Aufstockung der Palliativstationen sollen zeitnah rund 70 weitere Betten entstehen. Darüber hinaus ist der Bau einer neuen Zentralen Notaufnahme vorgesehen, über der fünf Operationssäle angesiedelt werden sollen. Auch diese Maßnahmen werden aus der Landesförderung finanziert.

Das Klinikum Leverkusen zählt zu den Häusern der regionalen Spitzenversorgung. Mehr als 2750 Mitarbeitende sind hier beschäftigt. In zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 760 Betten sowie in zahlreichen Zentren, Instituten und Servicebereichen kümmern sie sich um die Gesundheit der Patientinnen und Patienten. (vl)