Zahlreiche kommunale Akteure und andere Verbände sind in Wiesdorf am Sonntag dabei.
UmweltbörseWie Leverkusen nachhaltig mobil werden kann

Die Avea war natürlich auch im vergangenen Jahr bei der Umweltbörse dabei.
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Eine Mischung aus Information, Beratung und dem Angebot, mitzumachen, erwartet die Besucherinnen und Besucher nach Angaben der Veranstalter am Sonntag, 6. September, auf der Umweltbörse in der Wiesdorfer City. Auf dem Platz vor dem Rathaus werden die Stadt und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Mobilität und Klimaschutz, die Avea, die Wupsi, das Naturgut Ophoven, der ADFC und die Leverkusener Klimabotschafter an Ständen für Besucherinnen und Besucher bereitstehen.
Das übergeordnete Thema ist „Nachhaltige Mobilität zum Mitmachen“. Dass das aktueller denn je ist, betont Umweltdezernent Alexander Lünenbach: „Dieser Sommer hat mit heftigen Hitzeperioden und den Waldbränden sehr eindrücklich gezeigt, wie nötig es ist, unsere Klimaresilienz weiter zu stärken.“ Wer sich über Umwelt-, Klima- und Mobilitätsthemen informieren wolle, sei am Sonntag vor dem Rathaus genau richtig.
Am Stand des Entsorgers Avea können Kinder T-Shirts gestalten und beim Abfallsortierspiel mitmachen. Dazu gibt es allerhand Informationen zu Abfall, Recycling und Ressourcenschutz. Die Wupsi wird ein Glücksrad aufbauen. Außerdem kündigt das Verkehrsunternehmen an, einen Elektrobus mitzubringen, den die Menschen vor Ort betreten können. Zudem gibt es Informationen zum neuen Tarifsystem „Eezy NRW“.
Leverkusen nimmt an Entsiegelungswettbewerb teil
Nicht fehlen, wenn es um das Thema Umwelt geht, darf natürlich das Umweltbildungszentrum Naturgut Ophoven. Für den Umstieg aufs Fahrrad wird die Leverkusener Abteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) werben: Sie zeigen, was Lastenräder können, und beraten zum Thema Diebstahlschutz für das Fahrrad. Besonders attraktive Routen hat der ADFC selbstverständlich auch im Angebot, dazu Informationen zu Radschnellwegen, Radkomfort-Routen und zum Radverkehrsnetz. Und: „Der Verband stellt zudem Ideen vor, wie auch mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand Verbesserungen für den Radverkehr erreicht werden können.“
Die Leverkusener Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter sind zum ersten Mal auf der Umweltbörse dabei. Ihnen geht es darum, mit den Menschen ins Gespräch darüber zu kommen, wie man im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit leisten kann: Dabei geht es um Mobilität, um die Bedeutung von Bäumen und um den Umgang mit versiegelten Flächen sowie nachhaltig produzierter Kleidung.
Rätsel und Spiele zum Thema Mobilität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit haben die städtischen Angestellten aus den Bereichen Mobilität und Klimaschutz sowie Bildung und nachhaltige Entwicklung organisiert. Beim Schwerpunkt Mobilität gehe es unter anderem darum, „wie Sichtbarkeit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen kann“. Informationen gibt es zudem über die Aktion „Abpflastern“, an der Leverkusen im kommenden Jahr zum ersten Mal teilnimmt: Kommunen treten dabei gegeneinander im Entsiegeln an. Christiane Jäger, Leiterin des Fachbereichs Mobilität und Klimaschutz, erklärt: „Es geht darum, gemeinsam versiegelte Flächen wie Beton, Asphalt oder Schotter zu entsiegeln – abzupflastern – und zu begrünen.“ Das Ziel: das Stadtklima verbessern, Regenwasser versickern lassen und Artenvielfalt fördern. (nip)
