Ein starker Standort braucht junge Unternehmen und frische Ideen. Die WfL hat einen ersten Austausch organisiert.
Erster PitchWirtschaftsförderer treffen auf Start-Up-Unternehmer in Leverkusen

Gründerinnen und Gründer, Oberbürgermeister Stefan Hebbel und die beiden WfL-Chefs Christian Zöller und Benjamin Schulz (rechts)
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Der Anstoß sei vom Oberbürgermeister gekommen: In einem ersten Pitch trafen jetzt Gründerinnen und Gründer mit den Wirtschaftsförderern und OB Stefan Hebbel zusammen. Inhalt der Zusammenkunft am Donnerstag, 6. August: zunächst eine kurze, knackige Firmenvorstellung, danach der Austausch.
Die sechs künftigen Selbstständigen hatten zuvor ein Coaching bei der WfL absolviert. Nun sollten Sie Ihre Ideen eine Etage höher vorstellen. Ziel sei es, den unternehmerischen Nachwuchs unterstützen, damit der Wirtschaftsstandort Leverkusen attraktiv für Gründerinnen und Gründer bleibt. Denn Start-ups spielten für die Wirtschaftsförderung eine strategisch wichtige Rolle, weil sie Innovationsimpulse in einen Standort bringen, der traditionell stark von der Großchemie und mittelständischen Industrieunternehmen geprägt ist, hieß es jetzt zum Hintergrund.
Probierwerk bietet viele Möglichkeiten
Deshalb gibt es seit einigen Jahren das Probierwerk an der Stauffenbergstraße. Dort haben Gründerinnen und Gründer rund 1000 Quadratmeter Platz, sich und ihre Ideen zu entfalten. Es gibt einen Raum für Co-Working sowie Flächen für Seminare und Workshops. Der Standort in der ehemaligen Druckerei Garcia ist so reizvoll, dass die WfL inzwischen selbst dort hingezogen ist.
„Für die WfL sind Start-ups im lokalen Business-Ökosystem wichtig, um Leverkusen als zukunftsfähigen, diversifizierten Wirtschaftsstandort zu positionieren“, sagt Gründungsberaterin Nathalie Hoffmann. Auch deshalb soll das Treffen am vorigen Donnerstag nur der Anfang gewesen sein. Der Start-up-Pitch werde fester Teil im Terminkalender der Wirtschaftsförderung, heiß es. (tk)
