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MietenGute Büros werden in Leverkusen immer teurer

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Bahnstadt-Immobilien. Foto: Ralf Krieger

Die Opladener Bahnstadt ist der teuerste Bürostandort in Leverkusen.

Die Wirtschaftsförderung hat den Markt für Gewerbeimmobilien analysiert. Insgesamt sei er ausgewogen und stabil.

Ein Euro mehr. Diese Regel gilt bei Büromieten in der City. 6,50 Euro kalt pro Quadratmeter ist jetzt die Untergrenze, bei 10,50 Euro hört es auf. In Opladen haben die Preise sogar noch deutlicher angezogen, berichtet die Wirtschaftsförderung Leverkusen. Das liegt vor allem an den Neubauten in der Bahnstadt. Dort kostete der Quadratmeter zuvor 12 Euro kalt, jetzt sind es 14. Das sei „weiterhin das höchste Mietniveau im Stadtgebiet“, heißt es in einer Analyse, die die WfL am Donnerstag vorlegte. Aber auch im restlichen Opladen sind die Mieten gestiegen: Opladen Mitte und Schusterinsel werden genannt. Dazu kommt der Manforter Innovationspark. Auch dort gilt: In neuen Bürogebäuden lassen sich Mieten erhöhen.

Bei den Preisen für Ladenlokale zeigt sich offenbar der strukturelle Wandel im Handel. Mittelgroße und große Ladenlokale sind nicht teurer geworden, zeigt die Bestandsaufnahme. Kleinere Läden in zentralen Lagen sind dagegen teurer geworden. Für Schlebusch verzeichnet die WfL eine Verschiebung der unteren Mietgrenze von acht auf elf Euro pro Quadratmeter. „Dies deutet auf eine gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Flächenangebot hin“, heißt es im Marktbericht.

Nahversorger sind wichtig

Im Bereich der Nahversorgung herrscht Stabilität; das unterstreiche die Bedeutung der Standorte, so die Wirtschaftsförderer. Ladenlokale bis 250 Quadratmeter Fläche sind um 50 Cent teurer geworden.

Obwohl Lagerflächen nach Beobachtung der Wirtschaftsförderung „ein knappes Gut“ in Leverkusen sind, haben sich die Mieten kaum verändert; sie sind sogar leicht gesunken. Kleine, nicht beheizte Hallen kosten weiterhin zwischen drei und sieben Euro pro Quadratmeter. Dagegen sind die Mieten für größere Hallen mit Heizung um 50 Cent gefallen: von fünf bis acht Euro auf 4,50 bis 7,50 Euro.

Betrachtet man die Mieten für Stellplätze, bestätigt sich in Leverkusen offenbar der Trend in ganz Deutschland: Die Zahl der Autos steigt nach wie vor, was die Nachfrage nach Abstellplätzen ankurbelt. Schließlich wird ein Privatauto, statistisch betrachtet, nur eine Dreiviertelstunde am Tag bewegt. In zentralen Lagen von Wiesdorf und Opladen kosten Parkplätze unter freiem Himmel fünf Euro mehr als zuletzt. Macht 80 Euro im Monat.

Mit dem Gesamtbild des Marktes für Gewerbeimmobilien ist die Wirtschaftsförderung Leverkusen zufrieden. Er habe sich „trotz weiterhin anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen insgesamt robust entwickelt“. Das spreche „für die weiterhin gute Standortqualität Leverkusens“.