Eine junge Frau soll versucht haben, einer 78-Jährigen, die in Richtung Köln unterwegs war, etwas aus dem Rucksack zu stehlen.
Polizei warnt vor TaschendiebenZivilfahnder verhindern Diebstahl in Regionalzug in Leverkusen

Immer wieder kommt es im Gedränge an Bahnhöfen und in Zügen zu Taschen- und Handgepäcksdiebstählen.
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Zivilfahnder der Polizei haben in Leverkusen einen Taschendiebstahl bemerkt. Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 78-Jährige am Donnerstag gegen 18 Uhr im Regionalexpress 1 in Richtung Köln. Ebenfalls im Zug: Zivile Bundespolizisten der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl (FEG TD).
Den Beamten war bereits eine junge Frau aufgefallen, die erste Anzeichen für einen Diebstahlversuch zeigte. So habe sie auffallend engen Kontakt zu den Menschen im Zug gesucht und eine Jacke über ihrem Arm platziert – vermutlich als Sichtschutz, wie die Polizei mitteilt. Die junge Frau stellte sich direkt hinter die 78-Jährige.
Die Beamten sahen, wie sich die Frau mit ihrem verdeckten Arm am Rucksack der Seniorin zu schaffen machte. An der Haltestation Leverkusen-Mitte lief die junge Frau in den hinteren Zugteil.
Leverkusen: Frau ist der Polizei bekannt
Die Zivilpolizisten sprachen die 78-Jährige, die aus Osnabrück kommt, an. Daraufhin bemerkte sie, dass der Rucksack komplett geöffnet war. Wertgegenstände fehlten jedoch nicht. Die Polizisten nahmen die junge Frau, 18 Jahre alt, vorläufig fest und fertigten eine Strafanzeige. Die Frau ist der Polizei wegen „Eigentumsdelikten“ bekannt und hat schon Haftstrafen abgesessen.
Die Polizei warnt: „Immer wieder kommt es im Gedränge an Bahnhöfen und in Zügen zu Taschen- und Handgepäcksdiebstählen. Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände!“ Reisende sollen nur so viel Bargeld wie nötig mitnehmen und die Öffnungen ihrer Taschen immer zur Körperseite drehen.
