Mit der Förderung der Targobank hat der Zonta Club eine orangefarbene Bank vor dem Kunstverein Schloss Morsbroich platziert.
Ort der BegegnungZonta und Targobank platzieren eine neue orange Bank

Susanne Wedewer-Pampus, Zonta-Club und Kunstverein, Silke Wassmuth vom Zonta-Club, Birgit Mielke, Targobank, und Melanie Schönberg (v.l.),Targobank und Zonta-Club bei der Spendenübergabe an der neuen Zonta-Bank
Copyright: Semih Kaya
Am Freitag, 6. Februar, ereignet sich vor dem Kunstverein Morsbroich eine besondere Übergabe: Sie sieht zwar aus wie ein Kunstwerk, aber die orangefarbene Bank vor dem Kunstverein des Schloss Morsbroich hat einen anderen Zweck. Sie soll auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen, wie bereits die erste Bank in Opladen
Die Targobank hat die Bank für den Zonta-Club finanziert. Zusätzlich gab es für den Club, der sich für Frauenrechte einsetzt, eine Spende in Höhe von 5000 Euro. Damit will die Bank soziales Engagement fördern.
Die Bank passe perfekt zum Kunstverein am Schloss, betonte Susanne Wedewer-Pampus von Kunstverein. Auch der Kunstverein hat sich bei den Orange Days, der Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen, umfangreich beteiligt. Die auffällige Gestaltung mit Sprühfarbe und Symbolen auf Sitzfläche und Lehne passe bestens zum Musemsgelände, so Wedewer-Pampus.
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Eine Bank, die auffällt
Die Idee der knallig orangefarbenen Bank-Aktion stammt aus der Zeit der Energiekrise 2022 beziehungsweise 2023, als der Zonta-Club nach einem energiesparenden Weg suchte, um Aufmerksamkeit für das Thema zu erlangen. Die Idee mit der Bank habe sich als perfekt herausgestellt. Wedewer-Pampus erklärte: „Wenn man einer so ungewöhnlichen Bank begegnet, dann spricht man eventuell auch mit seinem Umfeld darüber.“
Die Bank in der Bahnstadt Opladen sei mit Unterstützung der Stadt angeschafft worden, so Wedewer-Pampus. Sonst sei es gar nicht möglich gewesen eine solche Bank permanent aufzustellen. Nun freuen sich die Zonta-Mitglieder über eine zweite dauerhafte Bank.
Nachhaltige Zusammenarbeit und bedeutungsvolle Symbole
Die Bank ist als Resultat der Zusammenarbeit von Susanne Wedewer-Pampus und Melanie Schönberg entstanden. Schönberg arbeitet selbst bei der Targobank, und die Vernetzung der beiden Zonta-Frauen hat zum Museum als neuen Standort für die Bank geführt. Besonders auffällig auf der Bank ist die schwarz-gesprühte Hand mit der Schrift „Stop“. Man wolle damit ein Zeichen gegen Gewalt setzen, so Wedewer-Pampus.
Auf der goldfarbigen Plakette der Bank findet man die Inschrift „Ein Platz für alle in der Gesellschaft“. Das soll den Fokus auf die Chancengleichheit zwischen Menschen legen. (sky)

