Leverkusen – Sie konnte dem Sturm nicht standhalten: Seit Februar ist die Dhünn-Fußgängerbrücke An der Sanderschepp gesperrt. Dort hatte Anfang des Jahres ein umgestürzter Baum das Brückengeländer zerstört. Nun teilt die Stadt als Antwort auf eine Anfrage der Grünen mit, dass die Brücke voraussichtlich noch weitere vier Monate gesperrt bleiben werde.
So lange soll es dauern, bis ein neues Brückengeländer installiert ist. Der Brückenkörper an sich sei „standsicher“, doch der Baum hatte das Geländer deformiert. Man könne aber kein „Geländer von der Stange nehmen“, schreiben die Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen (TBL), da es sich um eine Sonderkonstruktion handele.
Zum Schützenfest noch gesperrt
Die TBL rechnet damit, dass die Brücke in ungefähr vier Monaten wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Zum Schlebuscher Schützen- und Volksfest müsse das Bauwerk leider noch gesperrt bleiben, heißt es.
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Der umgestürzte Baumstamm ist schon weggeschafft worden. Auch das hatte bereits länger gedauert, weil „spezielle Gerätschaften des Forstbereiches zum Einsatz kommen mussten“, schreibt die TBL in ihrer Antwort. Die Geländerreste wurden erstmal auf der gesperrten Brücke gelassen und sollen später, wenn der Nachfolger kommt, entsorgt werden. „Leider wird die Sperrung nur bedingt von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert“, ärgert sich die Stadtverwaltung. Die Geländerteile seien „mutwillig durch Nutzer der gesperrten Brücke in den Gewässerbereich geworfen worden“, kritisiert sie. (aga)



