In der vergangenen Woche konnte das Messgerät endlich angeschlossen werden.
OulustraßeLeverkusener Rotlichtblitzer steht seit eineinhalb Jahren – jetzt blitzt er

Der Blitzer steht schon lange an der Oulustraße, jetzt blitzt er auch.
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Vier Jahre ist der Beschluss alt, seit Dezember 2024 steht die „Rotlichtüberwachungsanlage“ an der Kreuzung Herbert-Wehner-Straße/Oulustraße. Nun wird es für Autofahrer ernst, die aus Schlebusch kommend in Richtung Wiesdorf abbiegen: Der Blitzer ist endlich scharfgeschaltet. Das teilt die Stadt Leverkusen in ihrem Mitteilungsdienst „z. d. A. Rat“ mit. „Aufgrund von technischen Schwierigkeiten konnte die Rotlichtüberwachungsanlage bislang noch nicht in Betrieb genommen werden“, resümiert die Stadt. Jetzt seien die technischen Schwierigkeiten beseitigt. Dazu war in der vergangenen Woche kurzfristig eine Behelfampelanlage an der Kreuzung aufgebaut worden, mittlerweile ist diese aber schon wieder zurückgebaut.
Blinker für mehr Sicherheit
Im Zuge dessen wurde der Schutz für Fußgänger und Radfahrer an der vielbefahrenen Kreuzung weiter verbessert, teilt die Stadt mit: Bei der westlichen Querung der Herbert-Wehner-Straße wurden die Schutzzeiten verlängert. Außerdem wurde ein Schutzblinker auf der nördlichen Mittelinsel der Oulustraße installiert. Schutzblinker sollen Autofahrer gezielt vor schlecht einsehbaren oder kreuzenden Verkehrsteilnehmern zu Fuß oder Rad warnen und Konflikte vermeiden. In dem konkreten Fall werde die Aufmerksamkeit des Rechtsabbiegers von der Herbert-Wehner-Straße in die Oulustraße auf querende Radfahrende und Zufußgehende der Herbert-Wehner-Straße erhöht.
Und eine Schonfrist für Autofahrer gibt es nach der langen Wartezeit natürlich nicht: Festgestellte Rotlichtverstöße werden durch die Bußgeldstelle geahndet, macht die Stadtverwaltung deutlich. Gekostet hat die Rotlichtüberwachungsanlage nach Stand von Januar 112.000 Euro, die Kosten für die neuerlichen Arbeiten wurden nicht kommuniziert.
