Der Yachtclub Wuppertal-Hitdorf sucht nach Unterstützung bei der Nachwuchsarbeit.
Hitdorfer Verein Leverkusener Yachtclub feiert Familienfest zum 75. Geburtstag

Bei der Stegführung konnten Besucher den Hitdorfer Hafen aus einer anderen Perspektive kennenlernen.
Copyright: Dominik Scholz
Geburtstage feiert man gerne mit einem Familienfest. So nutzte auch der Yachtclub Wuppertal Hitdorf e. V. das traditionelle Familienfest am Hitdorfer Rheinufer, um zugleich sein 75-jähriges Bestehen zu feiern. Auch wenn die Konkurrenz an Veranstaltungen in Leverkusen an diesem Wochenende groß war, nutzten viele Interessierte die Gelegenheit für einen Besuch am Rheinufer.
Strömung in der VR-Brille
Ein Schwerpunkt lag auf der Sicherheit am und auf dem Wasser. Neben der DLRG war auch die Wasserschutzpolizei vor Ort. Da ihr Einsatzboot aufgrund des aktuellen Wasserstands nicht anlegen konnte, klärten die Beamten an einem Informationsstand über die Gefahren des Rheins auf. Mittels VR-Brillen simulierten sie die Strömungsverhältnisse im Strom.

Die Wasserschutzpolizei präsentiert mit einer VR‑Brille, wie gefährlich der Rhein für Schwimmer ist
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Bei geführten Rundgängen über die Steganlagen erklärten Vereinsmitglieder die unterschiedlichen Bootstypen – von kleinen Sportbooten bis zu großen Stahlyachten. Zudem wurden unter den Anwesenden Theoriekurse für den Bootsführerschein verlost. Stephan Utzelmann, kommissarischer Obmann für Jugend beim Yachtclub Wuppertal Hitdorf e. V., zog eine positive Bilanz: „Es war ein rundum gelungener Tag. Uns war wichtig, die Nachbarn einzuladen und den Leuten zu zeigen, was den Wassersport eigentlich ausmacht.“
Besucher nutzten den Weg hinunter zu den Stegen, um sich direkt vor Ort über Liegeplätze oder den Einstieg in den Bootssport zu informieren. Die Ehrenamtlichen des Vereins beantworteten dabei Fragen zu Technik, Anschaffungskosten und Pflege von Booten.
Für die Verpflegung sorgten Stände mit Thüringer Bratwurst und Waffeln, während das Hafencafé regulär geöffnet hatte. „Die Kinder hatten richtig Spaß auf der Hüpfburg der Feuerwehr, das hat viele Familien angezogen“, berichtet Utzelmann.
Verein sucht Unterstützung für die Jugendarbeit
Der Klub, der seit 1954 an diesem Standort ansässig ist, nutzte den Tag auch zur Nachwuchswerbung. In der Jugendabteilung lernen Kinder ab acht Jahren das Segeln auf Optimisten-Jollen, ehe sie später auf größere Bootstypen wie die 420er-Jollen wechseln. Derzeit sucht der Verein nach Verstärkung für das Ausbildungsteam. „Wir suchen im Augenblick einen Jugendtrainer. Der muss gar keine großen Scheine haben, sondern einfach Spaß daran, Kindern das Segeln beizubringen“, so Utzelmann.
Die Jugendarbeit richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 25 Jahren. Neben dem praktischen Segeln auf Ein- und Zweihandjollen stehen dabei auch die Vermittlung von Sicherheitsregeln und die Pflege der Ausrüstung auf dem Programm.
Interessenten für das Jugendsegeln oder das Vereinsleben können sich per E-Mail unter jugend@ycwh.de an den Yachtclub Wuppertal Hitdorf e. V. wenden.
