Die Jury achtet nicht nur auf die Optik, sondern auch auf ökologische Aspekte wie Insektenfreundlichkeit und Biodiversität.
PreisverleihungDie schönste Kleingartenanlage Leverkusens ist in der Butterheide

Die Sieger der Preise des Kleingartenwettbewerbs, gemeinsam mit Stefan Hebbel, Michaela Di Padova, Thomas Korioth und Daniel Greger
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Die schönste Kleingartenanlage Leverkusens ist in der Butterheide. Nach einer Begehung Ende Mai legte sich die Jury darauf fest und gab ihre Entscheidung vergangenen Freitag bekannt. „Es war ein Kopf-an-Kopf rennen“, erklärt Michaela Di Padova, Bezirksbürgermeisterin für den Stadtbezirk I, nach der Preisverleihung im Vereinsheim des KGV Gartenfreunde Opladen.
Insgesamt 14 verschiedene Kleingartenanlagen im gesamten Stadtgebiet besuchte die Jury bei einer Begehung Ende Mai, um dann am Ende einen Sieger küren zu können. Die Entscheidung der Jury fiel am Ende auf die Kleingartenanlage Butterheide, die vor allem mit Einsatz für Biodiversität, gemeinschaftlichen Flächen und dem Engagement der Heferinnen und Helfer bei der Jury punkten konnte.
Den zweiten Platz verlieh Oberbürgermeister Stefan Hebbel an die Kleingartenanlage Schöne Aussicht, die ihren Preis am vergangenen Freitag zwar nicht entgegennehmen konnten, aber die Jury mit dem Schaffen von „wertvollen Lebensräumen“, wie beispielsweise mit einem Todholzstapel, bei der Begehung vor einigen Monaten überzeugte.Der letzte freie Platz auf dem Treppchen wurde an die Alfred-Vissel-Anlage verliehen, die mit einem Wildbienenhotel punkten konnten.
Sonderpreis für insektenfreundliche Beleuchtung
Auch ein Sonderpreis wurde in diesem Jahr verliehen. Diesen übergab Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel der Kleingartenanlage Heidehöhe. Denn die Gärtnerinnen und Gärtner dieser Anlage haben intensiv in eine insektenfreundliche Beleuchtung auf den Flächen investiert, so Hebbel. Neben einer Urkunde konnten sich die ausgezeichneten Kleingartenvereine auch über einen Geldbetrag freuen.
Auf die Suche nach der schönsten Kleingartenanlage Leverkusens machte sich die Jury Ende Mai. Eigentlich habe man auf niedrigere Temperaturen als in den vergangenen Jahren gehofft, in denen die Begehungen immer im Juni stattfanden, so Thomas Korioth, der Vorsitzende des Stadtverbandes Leverkusen der Kleingärtner, aber „es war genau so heiß wie im Juni“, fügt er mit einem Schmunzeln hinzu.
Die 14 teilnehmenden Anlagen an einem Tag zu besuchen, sei sportlich gewesen, erzählt Michaela Di Padova, aber „wir haben ganz tolle Eindrücke gehabt“. Di Padova stellte vor der Siegerehrung klar: „Alle Anlagen sind schön.“ Neben den ausgezeichneten Anlagen, erhielten auch alle anderen Kleingartenanlagen die an der Begehung teilgenommen hatten, eine Urkunde. Ein ganz besonderer Dank von Michaela Di Padova galt nach der Siegerehrung auch dem Stadtverband Leverkusen der Kleingärtner, für seine Arbeit.
