Mit einem souveränen Auftritt überzeugte die Gymnasiastin bei ihrer ersten Fernsehshow
NachwuchsschauspielerinGroßer TV-Auftritt für Ava aus Leverkusen

Ava Asgarzadeh mit Esther Sedlaczek, Ava während der Maus-Show im Studio 2
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Als die „große Maus-Show“ vor 20 Jahren unter dem Titel „Frag die Maus“ zum ersten Mal gesendet wurde, war Ava Asgarzadeh noch lange nicht geboren. Dennoch spielt die Leverkusener Schülerin eine wichtige Rolle in der Jubiläumsshow, die am 12. September ausgestrahlt wird: Die 14-Jährige darf im Halbfinale eine Frage stellen.
Die Schülerin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums mag das Rampenlicht: Bereits mit neun Jahren trat sie zum ersten Mal auf die Theaterbühne und entwickelte sich schnell zur leidenschaftlichen Schauspielerin.
Schauspielen ist Avas Leidenschaft
„Angefangen habe ich im Schultheater“, erzählt die Schülerin, die am Freiherr-vom-Stein auch den Theaterschwerpunkt gewählt hat. „Dann war ich im Jungen Theater Leverkusen, wo ich zwei Jahre gespielt habe. Jetzt helfe ich so nebenbei als Regieassistenz beim Schultheater. Vor drei Jahren sei sie über ein Casting ans junge Theater Bonn gekommen. "Seitdem gehöre ich dem Nachwuchsensemble an, das auch regelmäßige Vorstellungen gibt." Im vergangenen Jahr sei sie dann auch noch zum Kölner Schauspiel Köln gekommen.
Theaterpraxis hat sie viel gesammelt, das Auftreten vor Publikum ist ihr seit Langem bekannt. Auch in Richtung Kurzfilm hat sie ihre ersten Versuche in einer kleinen Projektproduktion bereits hinter sich gebracht.
Maus-Casting zur rechten Zeit
Den Aufruf zum Maus-Casting hörte sie, kurz nachdem sie von einem Casting zur Serie „Schloss Einstein“ zurückbekommen war. Da war sie bis in die letzte Runde gekommen und bekam letzten Endes dann doch noch eine Absage.
Da war der Aufruf zum Maus-Casting eine glückliche Fügung des Schicksals. „Wir haben dann mit der fürs Casting zuständigen Person Kontakt aufgenommen“, erklärt die Schülerin. „Sie hat uns erst mal ein paar Informationen gegeben, was das überhaupt ist, und dann hat sie mich mit einem Video-Call noch einmal mehr gecastet.“
Gut lesen und vorlesen zu können, gehörte zu den Voraussetzungen. Die erfüllte Ava – und bekam den Job. „Zur Vorbereitung habe ich die Fragen zugeschickt bekommen“, erinnert sich die Schülerin. „Ich habe sie mir mehrfach durchgelesen und meiner Familie vorgelesen, damit ich keine Probleme mit der Aussprache habe."
Dann stand die Generalprobe an, bei der sich Ava mit dem Studio und den Abläufen vertraut machen konnte. "Da konnte ich dann auch Fragen stellen, wenn ich was nicht so verstanden habe oder nicht genau wusste, wie Wörter ausgesprochen werden", erinnert sie sich.
Am Tag der Aufzeichnung ging es direkt nach der Schule los ins Studio. "Die Aufzeichnung ging dann gefühlt über fünf Stunden." Ein anstrengender, aber beeindruckender Tag.
„Ich fand es ganz spannend, wie das hinter den Kulissen ablief. Ich kannte bisher ja nur Theater, wo alles live gemacht wird. Ich hatte einen eigenen Raum für mich, wo ich mich aufhalten konnte, wenn nichts zu tun war." Es gab zu essen und Menschen, die sie begleitet und informiert haben. "Die waren alle total nett und herzlich“, erzählt Ava begeistert. Gegen weitere Fernsehauftritte hätte sich nichts einzuwenden.
