Leverkusen – Karim, Tobias, Lisa und Banu gehen in die vierte Klasse der GGS Erich Klausener in Alkenrath und sind an diesem Tag ganz aufgeregt: Sie sitzen nämlich nicht im Klassenzimmer, sondern im Verwaltungsgebäude am Goetheplatz und dürfen mit Tablets arbeiten und kleine kugelrunde Roboter lenken.
Der Grund: Die Erich-Klausener-Schule nimmt als eine von mehreren Schulen Leverkusens an der so genannten Pop-Up-Digitalwerkstatt teil. Das Ziel: Die Erklärung des Themas Digitalisierung. Und damit verbunden die weiterführende Vermittlung von Medienkompetenz.
Angebot seitens der Stadt und zweier Firmen
Angeboten wird die Werkstatt von der Stadt in Zusammenarbeit mit den Firmen Covestro und Haba. Letztere stellt die Hard- und Software, also die Geräte und Computerprogramme, zur Verfügung. Jeanette Keulertz ist die Teamleiterin und Referentin, die die Gruppe anleitet. Und die angehenden Nachwuchs-Medienprofis geben sich begeistert, wenn sie ihren „Dash“ steuern und dadurch tanzen und akrobatische Übungen machen lassen. Oder wenn sie mit einem Draw-Bot Zeichnungen anfertigen können.
„Das ist viel besser als normale Schule“, sagt Karim – und zwar stellvertretend für alle. Oberbürgermeister Uwe Richrath schaut sich derweil das Treiben der Kinder aus der Nähe an und sagt: „In der heutigen Welt ist die Digitalisierung ein wichtiges Thema. Es ist wichtig, vor allem den nachfolgenden Generationen den Umgang mit ihren Werkzeugen zu vermitteln.“
Demnächst auch für Familien
Und Katharina Baahrs sowie Miriam Buß vom Kommunalen Bildungsbüro der Stadt, die sich um die Koordination dieses Projektes kümmern, freuen sich, dass es demnächst auch entsprechende Medienwerkstattkurse für Erwachsene und Familien geben wird. Leverkusen und seine Bürgerinnen und Bürger sollen sozusagen zukunftsfähig gemacht werden. Der Pop-Up-Digitalwerkstatt und den vielen kleinen „Dash“-Robotern sei Dank.
