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ProblemimmobilienErneute Kontrollen in Leverkusen

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Polizisten verlassen in Leverkusen eine Villa nach Durchsuchungen im Bereich der Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen (Archivfoto).

Polizisten verlassen in Leverkusen eine Villa nach Durchsuchungen im Bereich der Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen (Archivfoto). 

Bei einem gemeinsamen Einsatz mehrerer Behörden am Donnerstag wurden in Leverkusen mehrere Verdachtsfälle festgestellt. Die Stadt kündigt an, die Kontrollen fortzusetzen.

Erneut haben mehrere Behörden Problemimmobilien im Stadtgebiet kontrolliert. Bei einem Einsatz am Donnerstagmorgen, 20. August standen unter anderem mögliche Verstöße gegen das Melderecht und der Verdacht auf Sozialleistungsmissbrauch im Fokus. An der Kontrolle waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes, des Bürgerbüros, des Jobcenters und der Feuerwehr beteiligt. Unterstützt wurden die städtischen Kräfte von der Polizei.

Verdacht auf Missbrauch von Sozialleistungen

Vor Ort erhärteten sich verschiedene Verdachtsmomente im Zusammenhang mit melderechtlichen Verstößen und möglichem Sozialleistungsmissbrauch. Die Feststellungen werden nun von den jeweils zuständigen Stellen im Nachgang ausgewertet. Darüber hinaus vollstreckte der Fachbereich Finanzen offene Geldforderungen.

Die Stadt kündigt weitere Kontrollen an. Marcus Richter, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr, betont, die erneut behördenübergreifend abgestimmte Kontrolle habe „zahlreiche Missstände offengelegt“. Die Stadt werde bei Problemimmobilien weiterhin aktiv bleiben. Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten Langenfeld, Remscheid, Solingen und Wuppertal fortgesetzt werden. Die Kommunen arbeiten im Rahmen der „Gemeinsamen Koordinierungsstelle Rhein-Wupper“ (GeKo) zusammen. (vl)