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Schneiderei in OpladenGroßbrand an der Kölner Straße war Brandstiftung

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Leverkusen – Bei dem gefährlichen Brand am 5. Januar in der Schneiderei im Geschäfts- und Mehrfamilienhaus an der Kölner Straße wurde Brandbeschleuniger verwendet. Die Polizei bestätigte das auf Nachfrage. Damit ist klar, dass ein Brandstifter gesucht wird. Die Kriminalpolizei ermittelt – aber noch gegen Unbekannt. Besonders schwer wiegt, dass bei einer plötzlichen Durchzündung von Rauchgas, einem „Flash-over“, acht Feuerwehrleute verletzt wurden Einer hatte so schwere Verbrennungen, dass er erst nach sechs Wochen aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Eine Festnahme gab es noch nicht, zu Verdächtigen äußerte sich die Polizeisprecherin nicht. Das Feuer war um 3.13 Uhr in den frühen Morgenstunden ausgebrochen, ob der Brandstifter seinen Brandsatz mit einer Fernzündung gezündet hat, behält die Polizei für sich, das sei ebenso reines Täterwissen, wie die Art des Brandbeschleunigers.

Nach dem Feuer blieb die Kölner Straße für eine Woche gesperrt. Das Haus ist eingerüstet. In der Schneiderei in dem Haus mit der auffälligen weißen Kassettenfassade und der Aufschrift „Nightcafe“ ist eine Menge Stoff verbrannt. Die Rede war von über 100 Brautkleidern. (rar)