Der Musik-Streamingdienst hat mitgeteilt, welche Musik in Leverkusen in diesem Jahr besonders beliebt war.
Spotify-AuswertungWelche Musik die Leverkusener 2023 am liebsten gehört haben

Spotify hat aufgelistet, was die Leverkusenerinnen und Leverkusener im noch laufenden Jahr am meisten gehört haben.
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Doppelsieg für Apache 207. Der Mannheimer Rapper und Sänger war bei den Leverkusenerinnen und Leverkusenern, die Musik über den Streamingdienst Spotify gehört haben, besonders beliebt und steht sowohl bei den meistgehörten Künstlern als auch beim meistgehörten Lied auf Platz eins. Spotify hat auf Anfrage des „Leverkusener Anzeiger“ mitgeteilt, welche Künstler, Lieder und Podcasts Leverkusen am meisten gehört hat.
Wie häufig genau ein Lied von Apache 207 von Leverkusenern gehört wurde, teilt Spotify nicht mit. Insgesamt hören ihn laut Spotify aber rund 5,7 Millionen Menschen im Monat. Ganze 181,4 Millionen-mal ist „Komet“ abgespielt worden. Das Duett mit Deutschrock-Veteran Udo Lindenberg ist nicht nur deutschlandweit das beliebteste Stück, sondern auch bei den Leverkusenerinnen und Leverkusenern.
Auf Platz zwei bei den Künstlern: Ayliva, Hip-Hop/R'nB-Künstlerin aus Recklinghausen. Dahinter folgen der kanadische Musiker „The Weeknd“ („Blinded by the light“), die allgegenwärtige Taylor Swift und RAF Camora aus Österreich.
Leverkusener hören gern „Gemischtes Hack“
Ayliva belegt in Kooperation mit Mero auch bei den Songs Platz zwei: „Sie weiß“ . Der drittbeliebteste Song in Leverkusen war 2023 „Flowers“ von Miley Cyrus. Rapper Eminem liegt mit „Mockingbird“ auf Platz vier und David Kushner mit „Daylight“ auf Platz fünf.
Bei den Podcasts haben die Leverkusener offenbar auch denselben Geschmack wie die meisten Deutschen. „Gemischtes Hack“, der Podcast von Tommi Schmitt und Felix Lobrecht, liegt auf Platz eins. Auf Platz zwei liegen die Internetstars Rezo und Julien Bam mit „Hobbylos“. Kurt Krömers Interview-Podcast „Feelings“ ist der drittbeliebteste in Leverkusen, vor dem True-Crime-Podcast „Mordlust“ der Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers. „Dick und Doof“ von Influencerin Sandra (Selfiesandra) und Youtuber Luca (ConCrafter) liegt auf Rang fünf.
Spotify steht derzeit in der Kritik. Der Streamingdienst ändert zum Jahreswechsel sein Vergütungssystem für Künstlerinnen und Künstler. Um überhaupt vergütet zu werden, muss ein Lied demnächst mindestens 1000-mal abgespielt worden sein. Das trifft vor allem weniger bekannten Musikerinnen und Musiker.
Aber auch vom noch geltenden Vergütungssystem, in dem pro Stream, bezahlt wird, haben kleinere Künstler wenig bis gar nichts. Pro Stream zahlt Spotify in Deutschland derzeit 0,0033 Cent. Bei 1000 Streams gibt es gerade einmal 3,40 Euro, wie die Musikseite „igroove“ ermittelt hat.
