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Wiesdorf, Bürrig, Manfort Stromausfall in Leverkusen – Ursache war eine Erdrakete

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Die EVL arbeitet am Stromkabel. 

Leverkusen – Die Ursache des Stromausfalls vom Mittwoch ist geklärt.  Der Fehler lag bei einer Baustelle zwischen der Rathaus-Galerie und dem Kinopolis. Dort werden im Auftrag der Deutschen Telekom Glasfaserkabel verlegt. Als die Arbeiter einen Kabelstrang mit einer Erdrakete quer zur Lage der Versorgungsleitungen durch den Boden schossen, erwischten sie ein etwa fünf Zentimeter dickes Erdkabel der EVL und es entstand ein Kurzschluss, der von außen anscheinend kaum zu bemerken gewesen ist.

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Das ist der Kabelschaden in der schwarzen Stromleitung, den die Erdrakete verursacht hat.  

Die EVL hat die Stelle ausschachten lassen und repariert das Kabel. Erdraketen sind bei der Verlegung von dünnen Leitungen oft in Einsatz. Sie werden mit Druckluft betrieben. 

Am Mittwochvormittag war vor allem im Bereich Küppersteg, Wiesdorf, Manfort der Strom für knapp zwei Stunden ausgefallen.

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Die Erdrakete. 

Ein EVL-Sprecher sagte, vom Ausfall seien Manfort und der Wiesdorfer Osten bis hinunter zur Feuerwache betroffen gewesen. Die Störung soll am Mittwoch gegen 10.45 Uhr aufgetreten sein. Die Stromversorgung der City war nicht betroffen. Einen weiteren Fehler in der Leitung entdeckten die Fachleute am Willy-Brandt-Ring, Ecke Elisabeth-Langgässer-Straße. Dieser Fehler war nicht fremdverursacht.  Die betroffenen Kabelstrecken wurden mit einem Kabelmesswagen abgefahren, sagt der Sprecher.

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Die Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst waren trotz Stromausfalls über den Notruf erreichbar.