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Verkehrsministerium bietet Gespräch an
Digitales Treffen zur Leverkusener Autobahn

Protestaktion aus Leverkusen, "Keinen Meter mehr", in Berlin, am 10.06.2022, vor dem Bundesverkehrsministerium

Protestaktion aus Leverkusen in Berlin am 10. Juni 2022 vor dem Bundesverkehrsministerium

Die Bundesbehörde will ihren aktuellen Planungsstand zum Autobahn-Ausbau erläutern.

Anfang April vergangenen Jahres waren Oberbürgermeister Uwe Richrath und die Leverkusener Bundestagsabgeordneten Serap Güler (CDU) und Nyke Slawik (Grüne) bereits zu einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium in Berlin, um die Leverkusener Bedenken und Forderungen zum Autobahnausbau im Stadtgebiet vorzutragen. Seinerzeit erhielten sie die Zusage des Parlamentarischen Staatssekretärs Oliver Luksic, eine Folgeeinladung zu erhalten, sobald die Ergebnisse ergänzender Lärmuntersuchungen in Leverkusen vorlägen. Das war ursprünglich für den Herbst avisiert worden.

Nun haben Richrath und die drei Leverkusener Bundestagsabgeordneten – Karl Lauterbach (SPD) war bei dem Treffen im April nicht dabei – aus dem Ministerium die Einladung zu einem „digitalen Austausch“ am Mittag des 30. Januar erhalten. Darin sollen dann die Ergebnisse der Lärmuntersuchungen von der Autobahn GmbH des Bundes dargelegt werden. Ebenfalls dazu eingeladen ist der Bundestagsabgeordnete Bernd Reuther, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Oberbürgermeister Richrath hat den Stadtrat am Dienstag über die Gesprächseinladung informiert und mitgeteilt, sich in der Vorbereitung mit den örtlichen Abgeordneten abstimmen zu wollen. Über Inhalt und Ergebnisse des Gesprächs werde er im Anschluss berichten.

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