Wegen der Ausbreitung des großen Waldbrandes von Belgien in Richtung Deutschland ist die Lage für die Menschen in Monschau angespannt.
Großbrand im Hohen VennFeuerfront drei Kilometer von Monschau entfernt – Evakuierungen
Während sich die Lage in Hürtgenwald im Kreis Düren leicht entspannt, droht die nächste Feuerfront eine NRW-Stadt zu erreichen. Wegen der Ausbreitung des großen Waldbrandes von Belgien in Richtung Deutschland wird die grenznahe Stadt Monschau auf eine Evakuierung vorbereitet. Wir berichten im Liveblog.
Bewohner sollen Häuser und Wohnungen bis 10 Uhr verlassen
7.24 Uhr: Nach Informationen des Gouverneurs der belgischen Provinz Lüttich habe der Waldbrand mittlerweile eine Fläche von 2.700 Hektar erfasst. Das entspricht umgerechnet fast 3.800 Fußballfeldern. Zum Vergleich: Beim Brand im nur 20 Kilometer von Monschau entfernten Hürtgenwald in der Eifel sind nach Angaben des Kreises Düren etwa 300 Hektar Wald vom Feuer betroffen.
6.31 Uhr: Auf ihrer Webseite rief die Stadt Monschau am Morgen erste Bewohner dazu auf, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Dort heißt es: „Da gesundheitliche Gefahren durch den Brandrauch nicht ausgeschlossen werden können, wird den Einwohnerinnen und Einwohnern von Plattevenn, Leyloch und Kalterherberg westlich des Messewegs dringend empfohlen, diese Bereiche bis 10 Uhr zu verlassen und bei Verwandtschaft und Freunden unterzukommen.“
6.26 Uhr: Die Feuerfront im Hohen Venn befindet sich nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Die Eifelstadt Monschau mit ihren rund 12.000 Einwohnern gilt als Touristenmagnet in der Region. Sie ist besonders für ihre mit Fachwerkhäusern geschmückte Altstadt bekannt, die auch immer wieder als Filmkulisse dient. Monschau liegt direkt am Hohen Venn, einem Hochmoor zwischen Deutschland und Belgien. (red)
