Da passte alles: Stimme, Schnäuzer, Outfit, beim Anblick von Valentin Findling musste man meinen, Freddie Mercury sei tatsächlich zurück.
The Music of Queen3000 Musikfans stehen in Bergneustadt zu „Radio Ga Ga“ komplett Kopf

Dem Original fast ebenbürtig: „The Music of Queen“ um ihren Frontmann Valentin Findling (r.) gelten als eine der authentischsten Coverbands Europas.
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Nachdem die beiden lokalen Bands „Meinschu“ und „Ladybug Lounge“ um Sängerin Melina Kyranoudis bereits ausgezeichnet vorgelegt hatten und die dreitausend Konzertgäste im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Festzelt an der Bahnstraße fantastisch in Stimmung gebracht hatten, ging es am Samstagabend pünktlich mit dem Hauptact des Abends los – mit „One Vision“startete die Coverband „The Music of Queen“ ihre beeindruckende Show.
Frontmann lobt Stimmung in Bergneustadt
Frontmann Valentin Findling ähnelte nicht nur stimmlich dem Original Freddie Mercury sehr, auch mit seinem Styling und dem Outfit war er absolut authentisch. Haare und Schnäuzer stimmten ebenso wie die Lederjacke oder Streifenhose, während des Konzerts in Bergneustadt wechselte er seine Kleidung auch öfters.
Typisch war auch sein Umgang mit dem Mikrofon-Stick, mit dem er über die Bühne wirbelte, auf die Lautsprecher sprang oder Luftgitarre spielte. In seinen Ansagen lobte er die „tolle Veranstaltung hier in Bergneustadt“ und die Qualität des Vorprogramms, das sei nicht selbstverständlich.
Alle großen Hits mit nach Bergneustadt gebracht
Auch an den Keyboards machte Findling eine gute Figur, bei Stücken wie „Somebody to love“ spielte er das Intro, ihm zur Seite stand der Keyboarder Lukas Großmann. Die großen Hits der Band wie „Kind of Magic“ und „Another one bites the Dust“ folgten, die Menge klatschte begeistert mit und die Stimmung erreichte mit „Radio Ga Ga“ einen Höhepunkt.
Prägend für den Sound war natürlich die Gitarre – sie wurde ausgezeichnet gespielt von Jan David. Weiterhin trugen der Bassist Andy Keller und Schlagzeuger Christoph Schnell ihren Anteil am typischen Queen-Sound. Mit dem tiefergehenden „I want it all“ ging das Konzert zu Ende, die Bergneustädter ließen die Musiker allerdings nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne.
In „We are the Champions“ verabschiedete sich der Sänger, ganz im Stile seines Vorbild, in einer roten Königsrobe von der begeisterten Menge. Aber auch nach dem Konzert blieben viele Musikfans noch im Zelt, denn der Bergneustädter DJ Roland Reh sorgte mit seinem Jahrzehnte-Mix dafür, dass der Abend auch weiterhin musikalisch begleitet war.
