Zum Auftakt haben sich alle vier Spieler bei Trainer Frederik Duda fit gemeldet.
Tischtennis-BundesligaBergneustadt startet in Ochsenhausen in die Saison

Adrien Rassenfosse ist erstmals in seiner Karriere unter die Top 50 der Welt geklettert.
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Nach dem sensationellen dritten Platz und der damit verbundenen Teilnahme am Play-off-Halbfinale in der vergangenen Saison starten die Tischtennis-Profis des TTC Schwalbe Bergneustadt am Montag in die neue Spielzeit. Gleich zum Auftakt findet das Topspiel mit Beteiligung der Oberbergischen statt, denn die Reise führt zum Tabellensechsten TTF Liebherr Ochsenhausen. Der erste Aufschlag erfolgt um 19 Uhr.
Die Gastgeber haben sich mit den hoffnungsvollen Nachwuchsspielern Darius Movileanu (Rumänien) und Daniel Berzosa (Spanien) verstärkt. Weiterhin zum Kader gehören Shunsuke Togami und Iulian Chirita. Für Schwalbe-Sportwart Heinz Duda hängt bei einer Prognose zum Spielausgang sehr viel davon ab, ob der Weltranglistenvierzehnte Togami zur Verfügung stehen wird. Gestern Abend stand der Japaner noch beim mit 1,55 Millionen US-Dollar dotierten Europe Smash in Malmö (Schweden) im Achtelfinale. „Deshalb gehe ich davon aus, dass er am Montagabend gegen uns dabei ist. Die Aufgabe wird deshalb sehr schwer.“
In der vergangenen Saison gewann Bergneustadt zweimal mit 3:1 gegen Ochsenhausen
In der vergangenen Saison gewannen die Schützlinge von Trainer Frederik Duda beide Vergleiche mit 3:1. Doch Heinz Duda schaut nicht mehr zurück, zumal sich das Schwalbe-Team personell ebenfalls verändert hat. Der ehemalige Saarbrücker Cedric Meissner ersetzt Leo de Nodrest, den es nach einer Saison zurück in sein Heimatland Frankreich zog. Für den Saisonauftakt hat Schwalbes Coach die Qual der Wahl, denn neben Meissner haben sich auch Benedikt Duda, Adrien Rassenfosse und Romain Ruiz fit gemeldet.
Sowohl Duda als auch Rassenfosse gingen ebenfalls in Malmö an den Start und mussten sich in der Einzel-Konkurrenz frühzeitig verabschieden. Benedikt Duda sucht weiterhin nach seiner Bestform und verlor bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gegen Kuo Guan-Hong aus Taiwan. Adrien Rassenfosse, der sich im vergangenen Jahr völlig überraschend bis in das Achtelfinale vorgespielt hatte, unterlag diesmal dem Weltranglistenneunten Jang Woojin (Korea) in vier Sätzen.
Deutlich erfolgreicher verlief für das Bergneustädter Duo die Doppel-Konkurrenz. Rassenfosse, der erstmals in seiner Karriere mit Platz 46 unter den Top 50 der Welt zu finden ist, stand gestern Abend an der Seite seines belgischen Landsmanns Martin Allegro gegen das an Position eins gesetzte Brüder-Paar Alexis und Felix Lebrun aus Frankreich im Doppel-Halbfinale. Bronze hat der 23-Jährige damit bereits sicher.
Benedikt Duda verpasste mit Dang Qiu (Borussia Düsseldorf) dagegen knapp den Sprung auf das Podium. Die sechsfachen deutschen Meister schieden im Viertelfinale gegen die mitfavorisierten Wong Chun Ting/Chan Baldwin (Hongkong) trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung mit 9:11 im finalen Durchgang aus.

