Von der Aggertalsperre bis zur alten Tuchfabrik: In Oberberg öffnen am Sonntag mehrere historische Anlagen für Besucher.
Tag des offenen DenkmalsDiese Industriedenkmäler öffnen in Oberberg ihre Türen

Die Staumauer der Aggertalsperre kann beim Tag des offenen Denkmals im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
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Einen Blick hinter historische Mauern und technische Anlagen können Besucher am Sonntag, 13. September, beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals werfen. An diesem Tag öffnen in ganz Deutschland zahlreiche historische Orte ihre Türen und geben besondere Einblicke in ihre Geschichte. Auch in Oberberg sich mehrere Industriedenkmäler mit Führungen, Vorträgen und weiteren Angeboten.
Mühle und Talsperre entdecken
Die Alte Mühle Dümmlinghausen an der Hesselbacher Straße 10 in Gummersbach ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Stündlich stehen Führungen und Vorträge zum Thema „Wasserkraft gestern und heute“ auf dem Programm, bei denen auch das Mühlrad in Betrieb genommen wird. Die Termine beginnen um 12, 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr und dauern jeweils etwa eine Stunde. Getränke, Kaffee und ein Imbiss werden angeboten. Parkplätze sind nur begrenzt vorhanden. Die Mühle ist auch mit der Ovag-Buslinie 303 sowie über das Radwegenetz erreichbar.
Einen Blick hinter die Kulissen der Staumauer der Aggertalsperre können Besucher ebenfalls werfen. Führungen beginnen um 11 und 13 Uhr am Treffpunkt Sperrmauer 1-3 und dauern jeweils etwa zwei Stunden. Dabei werden unter anderem Kontrollgänge, Mess- und Kontrolleinrichtungen sowie die Funktionsweise der Talsperre erläutert. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 10. September, per E-Mail an jutta.motzko@gummersbach.de oder unter (0 22 61) 87 23 08 erforderlich. Festes Schuhwerk und warme Kleidung werden empfohlen, da in den Anlagen ganzjährig Temperaturen von etwa zehn Grad herrschen. Das Gelände ist nicht barrierefrei. Gepäckstücke und Kameras dürfen bei der Besichtigung der Absperrbauwerke nicht mitgenommen werden.
In Engelskirchen steht die ehemalige Baumwollspinnerei Ermen & Engels am Engels-Platz 2 im Mittelpunkt. Das LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Auf dem Außengelände informieren 19 Stationen eines Denkmalpfades über die Geschichte der Spinnerei und die Menschen, die dort arbeiteten. Das Gelände kann zudem per Geocaching erkundet werden.
Von Schwarzpulver bis Eisenbahn
Um 14.30 Uhr beginnt eine 90-minütige Führung über das Gelände und durch die ehemalige Spinnerei. Dabei geht es auch um die historische Wasserkraftanlage, die Umnutzung der Fabrik, das heutige Rathaus und den Villenpark am Aggerufer. Treffpunkt ist das zentrale Orientierungsmodell auf dem Engels-Platz. Die Führung richtet sich an Teilnehmer ab acht Jahren und ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung erfolgt per E-Mail an news@foerderverein-kraftwerk-engelskirchen.de.
Auch die ehemalige Tuchfabrik an der Hardtstraße 64 in Radevormwald kann besichtigt werden. Führungen beginnen um 11, 11.30, 12 und 12.30 Uhr und dauern jeweils etwa 30 Minuten. Das Gebäude ist nur während dieser Programmpunkte geöffnet. Eine Anmeldung ist per E-Mail an ch@renaissance.ag erforderlich.
Das Bergisch-Märkische Pulvermuseum an der Sauerlandstraße 7 in Wipperfürth öffnet von 11 bis 16 Uhr. Besucher können bei einer Führung das ehemalige Haus der Kaufmannsfamilie Buchholz und das dort untergebrachte Schwarzpulvermuseum besichtigen.
In Hückeswagen kann außerdem der historische Transformatorenturm in Straßburg von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Eine Besichtigung des Inneren ist allerdings nicht möglich.
Bei der Wiehltalbahn am Bahnhof Waldbröl, Bahnhofstraße 30, gibt es von 11 bis 17 Uhr ein Programm rund um die Eisenbahngeschichte. Angeboten werden Draisinenfahrten und eine Fotoausstellung sowie Kaffee und Kuchen.
