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Engagement10.000 Euro für die Sanierung des Hohe-Warte-Turms in Ründeroth gespendet

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Drei Männer bei einer Scheckübergabe.

Den symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro überreichten die Vereinsvorsitzenden Michael Wiebach (l.) und Christoph Gissinger (r.) an Engelskirchens Bürgermeister Lukas Miebach.

Im September soll mit der Sanierung begonnen werden. Zuvor hatten viele Bürgerinnen und Bürger gespendet.

In den vergangenen Monaten haben der Heimat- und Verschönerungsverein Ründeroth und der gemeinnützige Verein Wiehlmünden die Bevölkerung zu Spenden für die Sanierung des Hohe-Warte-Turms aufgerufen. Und die Vereine waren über die Spendenbereitschaft der Bürger mehr als positiv überrascht. 10.000 Euro kamen zusammen. Das Geld überreichten die Vorsitzenden Christoph Gissinger vom HVV und Michael Wiebach vom gemeinnützigen Verein jetzt an Engelskirchens Bürgermeister Lukas Miebach.

Seit drei Jahren ist der Aussichtsturm gesperrt, da die Holzkons-truktion marode ist. Mit dieser Holzkonstruktion wurde Anfang der 1970er Jahre die Aufstockung des Hohe-Warte-Turms erreicht. Sie soll nun durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden. Rund 200.000 Euro soll die Sanierung kosten. Der Hohe-Warte-Turm oberhalb von Ründeroth wurde 1867 vom Heimat- und Verschönerungsverein erbaut. Mittlerweile gehört er der Gemeinde Engelskirchen.

Engagement von zwei Vereinen und eine große Spendenbereitschaft

„Der Einsatz der beiden Vereine und die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sind ein tolles Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Ich möchte mich bei allen Beteiligten ganz herzlich für ihr Engagement und ihre Unterstützung bedanken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass dieses besondere Wahrzeichen unserer Gemeinde bald wieder zugänglich wird“, sagte Bürgermeister Lukas Miebach bei der symbolischen Scheckübergabe.

Mit den Arbeiten am dem rund 16 Meter hohen Turm soll noch im September begonnen werden. Wenn alles nach Plan läuft, kann er im Oktober wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden, hoffen alle Beteiligten. Für den Ründerother Heimat- und Verschönerungsverein hat der Turm zudem eine ganz besondere Bedeutung, denn er war die erste große Aktion des Vereins im Jahr seiner Gründung, berichtet Gissinger.

Und die ist im kommenden Jahr genau 160 Jahre her. „Wir waren der erste Heimat- und Verschönerungsverein im Oberbergischen Kreis“, sagt der Vereinsvorsitzende. Das Jubiläum und den Geburtstag des dann frisch sanierten Turms will der Verein im nächsten Jahr auch gebührend feiern. (lz)