Jetzt hat die Ordnungsverfügung des Kölner RP Rechtskraft.
OrdnungsverfügungStauweiher in Engelskirchen-Osberghausen: Betreiber zieht Klage zurück

Die Stauanlage Osberghausen wird Ende des Jahres abgelassen.
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Betreiber zieht Klage zurückStauweiher wird im Herbst abgelassen Osberghausen Im Zusammenhang mit der Ordnungsverfügung des Kölner Regierungspräsidenten, den Stauweiher in Engelskirchen-Osberghausen abzulassen, gibt es eine neue Entwicklung. Die Aggerkraftwerke, also die Betreiber der Wasserkraftanlage in Osberghausen, haben ihre Klage gegen die Ordnungsverfügung des Kölner Regierungspräsidenten zurückgezogen. Das hat der Sprecher des Kölner Regierungspräsidenten, Dirk Schneemann, auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt. „Damit ist die Ordnungsverfügung rechtskräftig geworden.
Der Aggerverband arbeitet nun an der Umsetzung der Vorgaben aus der Ordnungsverfügung“, sagt Schneemann. Der Abstau der Stauanlage ist nunmehr für den Herbst 2026 angeordnet. Der ursprünglich für den Abstau vorgesehene Zeitraum im Frühjahr konnte aufgrund artenschutzrechtlicher Vorgaben (Brutverhalten von Vögeln) nicht genutzt werden.
Aggerverbandschef Uwe Moshage sagte dieser Zeitung, dass der RP ihn über die Entwicklung informiert habe, von den Aggerkraftwerken habe er dazu nichts gehört. Und was heißt das jetzt für den Aggerverband? In der Zeit zwischen September und November soll der Stauweiher abgelassen werden. Darüber hinaus hat der Verband nun 30 Monate Zeit, ein Konzept bzw. einen prüffähigen Antrag zu entwickeln, der den Rückbau der Anlage zum Inhalt hat. Das soll laut Moshage in enger Abstimmung mit dem RP erfolgen.
