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Standort gefundenNeue Rettungswache Engelskirchen kommt nach Hardt

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Das Foto zeigt  das Grundstück für die neue Rettungswache.

Auf diese Grundstück soll die neue Rettungswache gebaut werden.

In Engelskirchen-Hardt soll eine neue Rettungswache gebaut werden. Der Kreis hat das Grundstück bereits gekauft und dort Bäume fällen lassen.

Jahrelang hat der Oberbergische Kreis nach einem Standort für die neue Engelskirchener Rettungswache gesucht, zuletzt sogar danach gefahndet, das kann man so sagen. Nun gibt es den großen Durchbruch: Der Kreistag hat vergangene Woche in nichtöffentlicher Sitzung seine Zustimmung zum Kauf eines Grundstücks im Ortsteil Hardt erklärt.

Bei dem Areal nahe Unterkaltenbach handelt es sich um ein Eckgrundstück, das doppelt von der Landesstraße 302 begrenzt wird – einmal als Autobahnzubringer aus und in Richtung Bickenbach und zudem als Verbindungsstück zur Landesstraße 136 (ehemalige B 55, Olpener Straße). Autofahrern dürfte die Stelle gut bekannt sein – dort blitzt der Kreis regelmäßig in der Tempo-70-Zone.

Ersatz für die abrissreife Wache am Krankenhaus

In den vergangenen Wochen sind auf der Fläche bereits Bäume gefällt worden. Den Bereich Hardt hat der Rettungsdienst immer wieder als optimalen Ersatz für die abrissreife Wache am Krankenhaus benannt – vor allem mit Blick auf die Eintreffzeiten im Ründerother Raum und auf der Autobahn. Demnächst liegt die Autobahnauffahrt sogar in Sichtweite zur neuen Wache.

Dass der Standort auf der Hardt nun in trockenen Tüchern ist, sei für die Bürgerinnen und Bürger von Engelskirchen jedenfalls eine sehr gute Nachricht, findet Melanie Baltes-Gerlach, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters.

Interessant ist, wie der Kreis die künftige Rettungswache an die viel befahrene Kreuzung anbinden möchte. Mit dem Landesbetrieb Straßen NRW abgestimmt sei eine Ein- und Ausfahrt, die in Richtung Hardt und möglichst weit vom Kreuzungsbereich entfernt liegt, heißt es vom Kreis.

Im Engelskirchener Rathaus würde man dagegen den Bau eines Kreisverkehrs begrüßen. „Das halten wir an mehreren Stellen für sehr sinnvoll, auch an dieser und auch unabhängig von der neuen Rettungswache“, so Baltes-Gerlach. Bislang war die Gemeinde mit ihren Wünschen nach Kreiseln auf Landesstraßen beim Landesbetrieb aber stets abgeblitzt.