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Bundesfinale der SchulenAchter Platz für Gummersbacher U16-Handballer in Berlin

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Die U16-Handballer bekommen die Urkunden für den achten Platz überreicht.

Die U16-Handballer des Lindengymnasiums belegten beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin den achten Platz. 

Die Gummersbacher U16-Handballer sammeln beim Bundesfinale in Berlin wertvolle Erfahrungen auf nationaler Bühne.

Mit vielen neuen Eindrücken, etwas leeren Akkus – aber auch einer Menge Stolz im Gepäck neigt sich für die U16-Handballer des Lindengymnasiums das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin dem Ende entgegen. Nachdem die Gummersbacher am Mittwoch den Sprung unter die besten acht Schulmannschaften Deutschlands geschafft hatten, warteten in der Zwischenrunde allerdings echte Schwergewichte auf das Team von Lehrer und Trainer Oliver Sterzik.

Körperlich starke Gegner stellen Oberberger vor Probleme

Gegen das Gymnasium Bad Nenndorf aus Niedersachsen unterlag das Lindengymnasium mit 15:20, auch gegen die Lausitzer Sportschule Cottbus aus Brandenburg gab es nichts zu holen. Vor allem körperlich und spielerisch seien die Gegner überlegen gewesen, ordnete Sterzik die Niederlagen ein. „Wir haben am Anfang immer gut mitgehalten, dann verlieren wir etwas den Faden. Die anderen Mannschaften waren einfach cleverer und abgezockter“, erklärte der Trainer.

Vor allem defensiv fanden die Oberberger nur selten Zugriff. „Da gab es Spieler in den anderen Mannschaften, die konnten wir kaum stoppen“, sagte Sterzik. Einen Vorwurf machte er seinem Team aber nicht: „Die Jungs haben alles reingeworfen und alles auf der Platte gelassen.“

Besonderes Erlebnis bei den Füchsen Berlin

Neben dem Sport blieb für die Schüler aber auch Zeit für besondere Erlebnisse. Nach der Vorrunde ging es am Mittwoch gemeinsam zum Champions-League-Spiel der Füchse Berlin. Das Siebenmeterwerfen in der Arena und die anschließende Autogrammjagd sorgten bei den Spielern für große Begeisterung. „Das war bombig“, freute sich Sterzik.

Vor dem abschließenden Spiel um Platz sieben gegen das Sportgymnasium Jena sammelte die Mannschaft beim gemeinsamen Mittagessen noch einmal Kräfte für die letzte Partie des Turniers. Nach den intensiven Tagen in Berlin merkte man dem Team allerdings an, wie viel Energie die Spiele gekostet hatten. „Da war etwas die Luft raus“, sagte Sterzik, der im letzten Spiel bewusst noch einmal allen Spielern Einsatzzeit geben wollte. Auch gegen die Thüringer mussten sich die Gummersbacher mit 34:23 geschlagen geben und beenden das Bundesfinale damit auf dem achten Platz.

Die Enttäuschung direkt nach dem letzten Spiel sei zwar groß gewesen, dennoch überwog bei Sterzik schnell der Stolz auf das Erreichte. „Man muss auch sehen, wie lang der Weg überhaupt war, um hier nach Berlin zu kommen“, sagt er. „Wir sind Achter bei den Deutschen Meisterschaften geworden – darauf können die Jungs stolz sein.“

Am Freitag steht für die Mannschaft noch der Besuch des Finalspiels auf dem Programm, ehe am Abend die große Abschlussfeier mit Siegerehrung folgt. Außerdem wollen die Schüler die verbleibende Zeit noch nutzen, um gemeinsam etwas durch Berlin zu bummeln, bevor es am Samstag mit dem Zug zurück nach Gummersbach geht.