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„DigitalXchange“-KonferenzRanga Yogeshwar spricht in Gummersbach über KI

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Ranga Yogeshwar bei seiner Keynote.

In seiner Rede zum Auftakt der Konferenz erklärte Ranga Yogeshwar, warum man sich der KI nicht entziehen kann.

Bei der „DigitalXchange“-Konferenz an der TH in Gummersbach erklärte der bekannte Journalist, warum der Mensch nicht an der KI vorbeikommt.

Das Bergische Rheinland ist ein Hort der Innovation. Das wurde am Donnerstag in Gummersbach deutlich, als auf dem Steinmüllergelände in den Räumen des TH-Campus die zehnte Ausgabe der Konferenz „DigitalXchange“ stattfand. Es gab zahlreiche Workshops, Vorträge, Netzwerk-Treffen und ganz allgemein die Möglichkeit des Austauschs rund um die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – sowie eine Keynote des bekannten Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar zum Auftakt. Aus dem Wirtschaftsministerium hatte Mona Neubaur zum Zehnjährigen der Konferenz ein Grußwort in den bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal 0401 geschickt. Sie dankte dem Innovation Hub Bergisches Rheinland für die Konferenz: „Die Digital Xchange ist eine feste Größe. Und das Bergische Rheinland kann den digitalen Wandel, den wir dringend brauchen, wenn wir den im Land nicht nur mitmachen wollen, auch mitgestalten.“

„Mensch und Maschine – Wer programmiert wen?“

Im Mittelpunkt des Auftakts im Ferchausaal stand indes Ranga Yogeshwar. Der Wissenschaftsjournalist aus Hennef war als Keynote-Speaker eingeladen worden und sprach über das Thema „Mensch und Maschine – Wer programmiert wen?“ In seinem Vortrag allerdings beschäftigte er sich grundsätzlich mit einem Thema, ohne das „wir alle heute gar nicht hier wären“, wie er sagte: Veränderung. Ein Thema, das er nicht zuletzt auf digitale und interaktive Art und Weise näherzubringen versuchte.

Es ging etwa um Corona – und den Wandel nach der Pandemie in der Gesellschaft. Und es ging um die Frage, ob man denn lieber zum alten Modell zurück und wenige Veränderungen beibehalten will oder komplett zu einem neuen Modell möchte. Darüber konnte das Publikum per Handy abstimmen – das Ergebnis war eindeutig: Die absolute Mehrheit im wollte die Veränderung.

Auch ein gesellschaftlicher Wandel

Yogeshwar machte deutlich, dass Wandel und Veränderung in der Geschichte nicht nur technisch waren, sondern vor allem auch gesellschaftlich. Dann tauchte er allerdings recht schnell in das Thema „Künstliche Intelligenz“ ein und unterstrich, dass der Begriff eigentlich vollkommen unklar ist. „Es gibt keine wissenschaftliche Definition von Intelligenz, wir gehen allerdings davon aus, dass es etwas mit dem Gehirn zu tun hatte“, sagte er – und zeigte dann, warum er auch als Moderator so gut bei den Zuschauern ankam.

„Auf diesem Bild ist mein Gehirn zu sehen. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man im deutschen Fernsehen arbeitet“, scherzte Yogeshwar. Es war diese sympathische Art, immer wieder schwierige Themen mit einem lockeren Spruch aufzulockern, die in Gummersbach begeisterte.

Dabei ist das Thema durchaus ernst, wie Ranga Yogeshwar zeigte: „Dass die Künstliche Intelligenz Sprache versteht, ist ein echtes Novum und eine wirkliche Revolution.“ Bislang sei die Sprache nämlich exklusiv dem Menschen vorbehalten. „Und jetzt kommt plötzlich die Maschine und sagt: Das mache ich auch.“ Dabei ist diese Revolution eben etwas, dem man sich nicht entziehen kann und sollte.