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Handball-BundesligaVfL Gummersbach vor umkämpftem Duell bei den Rhein-Neckar Löwen

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Neuzugang Alex Dujshebaev und Teitur Einarsson an der Seite beim Spiel gegen den SC Magdeburg.

Zum Auftakt der Saison pausieren Neuzugang Alex Dujshebaev und Teitur Einarsson.

Nach der Niederlage gegen Magdeburg wartet auf den VfL Gummersbach bei den Rhein-Neckar Löwen das erste Auswärtsspiel.

Lange nachdenken ist nicht, zum Start in die neue Saison geht es in der Handball-Bundesliga für den VfL Gummersbach Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt in der Schwalbe-Arena mit der 31:33-Niederlage gegen den Deutschen Meister SC Magdeburg steht am heutigen Mittwoch, 20 Uhr, das erste Auswärtsspiel der Saison bei den Rhein-Neckar Löwen an, ehe es am Samstag, 5. September, gegen die MT Melsungen in eigener Halle schon wieder weitergeht.

„Es ist das gleiche Programm für alle“, sagt VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson zur Belastung für seine Mannschaft zum Start in die Saison. Bereits am Dienstag sind die Handballer nach Mannheim gefahren, wo das Spiel in der SAP-Arena ausgetragen wird. Ob Alex Dujshebaev (muskuläre Probleme im rechten Oberschenkel) und Teitur Einarsson (muskuläre Probleme) dabei sein werden, ist fraglich. Beide fehlten zum Saisonauftakt gegen Magdeburg. „Wir schauen von Tag zu Tag“, erklärt ihr Trainer.

Löwen verspielen Fünf-Tore-Führung

Gummersbach und auch die Rhein-Neckar Löwen sind mit einer Niederlage gestartet. Doch während Gudjon Valur Sigurdsson trotz des 31:33 gegen Magdeburg nicht unzufrieden war und seiner Mannschaft ab der zehnten Minute ein gutes Spiel attestierte, sprach sein Gegenüber, Löwen-Trainer   Maik Machulla, von der härtesten Niederlage, die er in seiner Zeit bei den Löwen kassiert habe.   Eine Viertelstunde vor Schluss hatte seine Mannschaft mit 26:21 beim TSV Hannover-Burgdorf geführt. Dann stellten die Hannoveraner auf den siebten Feldspieler und die Gäste verloren das Konzept. Am Ende stand die 31:32-Niederlage. Von den letzten sechs Toren der Hannoveraner warf Leif Tissier fünf.

„Hannover war im   Sieben gegen Sechs sehr effektiv“, erklärt Sigurdsson . Bis dahin hätten die Löwen, die ohne ihren kurzfristig erkrankten Kapitän Jannik Kohlbacher antraten, überzeugt. Um den Innenblock mit Robert Timmermeister und Aron Seesing habe die Abwehr gut und kompakt gestanden. Dahinter agierte ein sicherer Torhüter David Späth (12 Paraden).   Doch Hannover habe es in den letzten zehn Spielminuten überragend gemacht.

Ausgeglichene Bilanz der vergangenen Jahre

Hannover und die Löwen, beide Konkurrenten im Kampf um die europäischen Plätze, bezeichnet der Gummersbacher Trainer als sehr interessante Mannschaften. „Bei den Löwen wächst was zusammen“, so Sigurdsson. Auf drei Siebenmetertore kam Kentin Mahé, der im Sommer vom VfL Gummersbach zu den Löwen gewechselt war.

Bei seiner eigenen Mannschaft lobte Sigurdsson gegen Magdeburg die Wurfquote und war auch mit der Abwehr zufrieden.   Neuzugang Nikola Roganovic war bei seinem Bundesliga-Debüt gefordert. Nicht alles klappte auf Anhieb, dazu kamen zwei vergebene Siebenmeter. Alles Dinge, die sein Trainer einem jungen Talent zugesteht. Den er aber auch als den Hauptsiebenmeterwerfer in seinem Team sieht.

Es sei eine Entwicklung wie sie Julian Köster, Miro Schluroff, Ole Pregler oder Ellidi Vidarsson auch durchlaufen hätten. „Die Bundesligaspiele sind eben ganz anders als in der Vorbereitung“, erklärt Sigurdsson weiter. Spieler seien Menschen, für die es keine Fernbedienung gebe. Gut sei, dass die jungen im ständigen Kontakt mit ihren älteren und erfahrenen Spielern seien. Der permanente Dialog bringe sie weiter.

Die Bilanz bei den Duellen des VfL gegen die Löwen war in den vergangenen Jahren ausgeglichen, sodass VfL-Shooter Miro Schluroff prognostiziert: „Deshalb wird die Frage sein, wer es mehr will, und es wird mit Sicherheit wie immer ein sehr umkämpftes Spiel.“