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Wiehl weist abErneut hohe Anmeldezahlen für die Realschulen in Gummersbach

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Die Realschule Steinberg wird auf Grund der hohen Anmeldezahlen mit drei Zügen  ins neue Schuljahr starten.

Bürgermeister ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das Anmeldeverfahren für die weiterführenden Schulen in Gummersbach für das Schuljahr 2026/27 ist abgeschlossen. Und der Trend der vergangenen Jahre, der eine große Beliebtheit der beiden Realschule bei Schülern und Eltern deutlich machte, setzt sich fort. Aber auch das Lindengymnasium erlebt diesmal im Vergleich zu den Vorjahren eine hohe Nachfrage. Für die Gesamtschule in Derschlag wurde 108 Jungen und Mädchen angemeldet.

Dort können vier Züge gebildet werden. Am Gymnasium werden 122 Kinder in das neue Schuljahr starten. Die Schule kann, wie der Bürgermeister erläutert, selber entscheiden, ob sie vier oder fünf Züge bildet. Mit ihren 91 Anmeldungen kann die Realschule Steinberg drei Eingangsklassen bilden. Auf dem Hepel sind es 104 für vier Züge. Obwohl der Steinberg auf zwei Züge begrenzt ist, können, wie schon in der Vergangenheit praktiziert, Ausnahmen gemacht werden. Und das in Absprache mit der Politik. Halding-Hoppenheit sagt, dass man so den „erklärten Elternwillen“ umsetzen und dem Wunsch der Schulen entsprechen wolle.

Gummersbacher werden in Wiehl nicht aufgenommen

Von den 496 Schülerinnen und Schülern, die an der vier Gummersbacher Schulen hätten angemeldet werden können, kamen 425 am Ende dort auch an. Gemeint sich die Jungen und Mädchen, die eine der neun städtischen Grundschulen im Sommer verlassen werden. Im Vorjahr waren es 346 von insgesamt 417. Von der Waldorfschule und der Freien Christlichen Bekenntnisschule liegen der Stadt Gummersbach keine Zahlen vor, wie Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit sagt. Aus Wiehl weiß er, dass dort 36 Gummersbachern für die neue Gesamtschule abgesagt wurde vor dem Hintergrund eines entsprechenden Ratsbeschlusses. Wo diese Kinder angemeldet wurden, weiß der Bürgermeister aber nicht.

„Wir sind mit dem Ergebnis der Anmeldungen an unseren vier städtischen weiterführenden Schulen für das kommende Schuljahr sehr zufrieden! Dem Elternwillen kann in jedem Fall entsprochen werden“, sagt der Bürgermeister. Die Raumsituation sowie die Lehrerversorgung würden eine Erhöhung der Zügigkeiten zulassen. „Die erfreulichen Anmeldezahlen sehen wir auch als Bestätigung unserer kontinuierlichen Investitionen in die bauliche Infrastruktur sowie in die Ausstattung der öffentlichen Schulen. Dieses Jahr werden wir etwa 3000 neue iPads beschaffen und 1:1 gegen die Bestandsgeräte austauschen.“