Die Unterstützung aus Oberberg für die Ukraine geht weiter. ONI-Chef Wolfgang Oehm übergab Fahrzeuge und Hilfsgüter an die Ukraine-Hilfe.
Zwei Fahrzeuge gespendet ONI hilft Ukraine

ONI-Chef Wolfgang Oehm (l.) mit den Menschen, die sich für die Ukraine-Hilfe ehrenamtlich engagieren.
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Wolfgang Oehm, geschäftsführender Gesellschafter der ONI-Wärmetrafo GmbH, hat erneut Hilfsgüter für die Ukraine bereitgestellt. Nachdem er in den vergangenen Wochen bereits zwei Fahrzeuge mit Anhängern sowie Begleitgut gestiftet hatte, hat er weitere Unterstützung geleistet.
Übergeben wurden ein VW Caddy mit Anhänger sowie ein VW Transporter mit großem Anhänger. Beide Gespanne wurden an den Caritasverband Oberberg weitergegeben, der die Weiterleitung der Hilfsgüter in die Ukraine koordiniert. Zusätzlich hat Oehm 100 gasbetriebene Wärmeerzeuger sowie 10.000 Gas-Kartuschen bereitgestellt, um Notunterkünften in der kalten Jahreszeit Wärme zu verschaffen. Diese Hilfsmittel sollen dazu beitragen, die akute Versorgungslage vor Ort in den Wintermonaten zu stabilisieren.
Verein Lindlar-Radomyschl und Caritas Oberberg bedacht
Die Fahrzeugübergabe erfolgte an den ehemaligen Lindlarer Bürgermeister Georg Ludwig, der den Verein „Lindlar-Radomyschl – Hilfe für unsere Partnerstadt und die Ukraine“ ins Leben gerufen hat. Begleitet wurde die Übergabe von Vertretern des Vereins sowie von Valentyna Butulay von der Caritas Oberberg. Ludwig betonte die Bedeutung einer regional koordinierten Hilfe und bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern.
Der Caritasverband schätzt den Gesamtnutzen der Spenden auf mehr als 75.000 Euro. Mit den konkreten Zuwendungen – Fahrzeuggespanne, Wärmequellen und Heizmaterial – soll der Transport von Hilfsgütern in die Ukraine erleichtert und die Versorgung der betroffenen Zivilbevölkerung verbessert werden. Die Beteiligten verwiesen darauf, dass weitere Lieferungen in Planung seien, sofern sich weitere Bedarfe ergeben und Transportkapazitäten freigegeben werden.
Caritas-Mitarbeiterin Valentyna Butulay sowie Vertreter der Kommunalpolitik betonten die fortgesetzte Hilfsbereitschaft der Region. Die Berichte der Partner aus der Ukraine zeigten, dass die Hilfe ankomme und geschätzt werde. Zugleich wiesen sie daraufhin, dass weitere Unterstützung erforderlich ist, insbesondere für Wärme- und Grundversorgung.

