Auf rund 750 Quadratmetern brannte es bei Kempershöhe. Die Feuerwehr war mehrere Stunden beschäftigt.
Waldbrand in Marienheide36 Feuerwehrleute kämpfen nachts gegen die Flammen

Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten in Kempershöhe.
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In der Nacht zu Samstag ist auch die Marienheider Wehr mit einem Waldbrand konfrontiert worden. Dabei wurde sie von Kräften aus dem benachbarten Wipperfürth sowie den Drohnenpiloten aus Hückeswagen unterstützt. In der Ortslage Kempershöhe brannte es auf einer Fläche von rund 750 Quadratmetern. Das war kurz vor 3 Uhr einem Autofahrer aufgefallen, der dann den Notruf wählte.
Für 36 Feuerwehrleute war die Nacht damit zuende, es folgte ein mehrstündiger Einsatz, bei. Das betroffene Waldstück nahe der K18 bei Königsheide war gut erreichbar, die nächtliche Uhrzeit sorgte für moderate Temperaturen. Das Feuer konnte gut eingedämmt werden. Mit der sogenannten „Riegelstellung“ wurde gleich von drei Seiten mit insgesamt acht D-Strahlrohren und zwei C-Rohren gegen die Flammen vorgegangen. Diese waren dann auch zügig gelöscht, aber die Nachlöscharbeiten hatten es in sich: Mit Hacken mussten im Waldboden Glutnester aufgespürt werden.
Stellvertretender Wehrleiter Matthias Kohn erklärte: „Wir haben nun eine einlagige Brandschutzkleidung“, diese sei wesentlich angenehmer zu tragen. Außerdem kamen drei Löschrucksäcke zum Einsatz, mit den bis zu 20 Liter Wasser getragen werden können.
Bereits in der Nacht musste eine Ablösung für sieben Feuerwehrkameraden organisiert werden, die dann um 7 Uhr morgens an der Einsatzstelle Hürtgenwald tätig geworden sind, so der stellvertretende Wehrleiter.
Die Brandursachen sind weiterhin unklar. Matthias Kohn appelliert zur Vorsicht rund um die knochentrockenen Wald- und Wiesenflächen, bei denen schon eine achtlos weggeworfene, noch glimmende Zigarette fatale Folgen haben kann.
