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Tödlicher Unfall35-Jähriger wird in Nümbrecht aus seinem Fahrzeug geschleudert und stirbt

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Für einen 35-Jährigen aus Waldbröl kam am Sonntagmorgen jede Hilfe zu spät: Er starb bei einem Unfall in Nümbrecht-Grötzenberg.

Für einen 35-Jährigen aus Waldbröl kam am Sonntagmorgen jede Hilfe zu spät: Er starb bei einem Unfall in Nümbrecht-Grötzenberg.

Nach Angaben der Polizei war der 35-Jährige aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und dann gegen einen Baum gerast.

Nach dem tödlichen Unfall in Wipperfürth am vergangenen Freitagabend hat es in der Nümbrechter Ortschaft Grötzenberg einen zweiten Unfall mit tödlichem Ausgang gegeben. Das berichtet die Polizei.

Ihren Angaben zufolge ist gegen 4.10 Uhr in der Nacht zum heutigen Sonntag (18. Januar 2026) ein 35 Jahre alter Autofahrer in einer leichten Kurve der Grötzenberger Straße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt.

Dabei wurde der Mann aus Waldbröl aus dem völlig zerstörten Wrack herausgeschleudert und von den Rettungskräften daneben liegend aufgefunden. Sie konnten für den 35-Jährigen nichts mehr tun, der Mann war seinen Verletzungen erlegen.

Vorbeifahrende Autofahrer wurden auf die Unfallstelle aufmerksam und stießen auf ein Trümmerfeld

Aufmerksam auf die Unfallstelle geworden waren vorbeifahrende Autofahrer, die dann auf ein Trümmerfeld stießen, nicht nur auf der Wiese, auf die das Wrack geschleudert worden war, sondern auch auf der Straße selbst. Überall lagen Autoteile, manche waren dutzende Meter weit geflogen. Ein Rad etwa fand sich in einem nahen Bach. Ein furchtbarer Anblick, nicht nur für die Ersthelfer, sondern auch für die Einsatzkräfte.

Hauptbrandmeister Markus Kloppenburg, Chef der Löschgruppe Winterborn, war mit mehreren jüngeren Kameradinnen und Kameraden ausgerückt und hielt diese zunächst auf Abstand: „Es war besser, erst mal ältere Feuerwehrleute vorzuschicken, die bereits Erfahrungen mit solchen Situationen gesammelt haben.“ Auch habe sich ein Team zur psychosozialen Unterstützung bereitgehalten.

Viel ausrichten konnten die 14 Wehrkräfte nicht mehr. So konzentrierten sie sich auf das Absichern und Ausleuchten des Einsatzortes und leisteten Amtshilfe für die Polizei. Die ermittelt nun, wie es zu dem tödlichen Unfall kam. Konkrete Hinweise gebe es derzeit keine, heißt es. Wie bei schweren Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen mittlerweile üblich, wurde ein Verkehrsunfall-Team hinzugezogen, das diesmal aus Düsseldorf kam.

Für die Spurensicherung wurde die Grötzenberger Straße – dort gilt Tempo 100 – für etliche Stunden bis in den Sonntagmorgen hinein für den Verkehr voll gesperrt.