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StatistikDie meisten Sozialhilfeempfänger gibt es kreisweit in Gummersbach

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Ein auszufüllender Papierschein der Sozialhilfe.

Mietzuschüsse benötigen auch in Oberberg einige Leute. 

Die Zahl der Menschen, die Unterstützung durch den Staat benötigen, sagt viel über die soziale Struktur einer Kommune aus. Wir haben uns die Zahlen für Oberberg angesehen.

Wie es um die wirtschaftliche und soziale Situation in einer Kommune oder einem Kreis bestellt, darüber gibt auch die Statistik der Sozialhilfeempfänger Auskunft. Sie ist ein Indiz dafür, wie die soziale Struktur aussieht.

7217 Fälle von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Eine Auflistung über die Zahlen und verschiedenen Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) lieferte die Waldbröler Verwaltung jetzt als Anlage zum Protokoll der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Sport am 24. Mai. Danach gab es im Kreis mit Stand 30. April 2023 insgesamt 7217 Fälle von Leistungen nach dem SGB II, das ist das sogenannte Bürgergeld, die Grundsicherung für Arbeitssuchende, die zwischen 15 und 67 Jahren alt sind.

Die Grafik veranschaulicht das Ranking der 13 oberbergischen Kommunen. Gummersbach an der Spitze Die meisten Fälle gab es in Gummersbach mit 1852, danach folgen Bergneustadt mit 727 und Waldbröl mit 693. In Radevormwald waren es 673, in Wipperfürth 456, in Reichshof 445, in Wiehl 431, in Hückeswagen 426, in Engelskirchen 374, in Lindlar 325, in Nümbrecht 298, in Marienheide 266, und in Morsbach 211. Dazu kommen 40 Fälle, die aufgrund der fehlenden  Bedarfsgemeinschaftsnummer keinem Jobcenter zugeordnet werden konnten.

458 Personen erhalten in Oberberg Hilfe zum Lebensunterhalt

Hilfe zum Lebensunterhalt bekamen kreisweit 458 Personen, sie wird nur an Menschen unter 65 Jahren ausgezahlt. Veröffentlicht wurde auch, wie viele Menschen zum 30. April Sozialhilfe im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII, Kapitel 4) erhielten.

Betrachtet man die absoluten Zahlen, dann liegt Gummersbach mit 724 wieder an der Spitze, es folgen Waldbröl (309) und Bergneustadt (260), die wenigsten Fälle gab es mit 112 in Marienheide und in Morsbach (92). Setzt man die Zahl der Betroffenen dagegen ins Verhältnis der jeweiligen Einwohner über 65 Jahre, ergibt sich ein anderes Bild. Dann hat Waldbröl die meisten Fälle, Morsbach liegt auf Platz 10 und Lindlar mit den wenigsten Betroffenen auf dem 13. Rang.