Die Nabu-Ortsgruppe Waldbröl hat die Gewinner ihres ersten Gartenwettbewerbs im Panarbora ausgezeichnet.
GartenwettbewerbNabu Waldbröl zeichnet naturnahe Gärten aus

Die Teilnehmer erhielten unter anderem Gartenratgeber, Pflanzensamen und Nistkästen.
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Die Nabu Ortsgruppe Waldbröl hatte in diesem Jahr erstmals zu einem Gartenwettbewerb aufgerufen und zehn begeisterte Hobbygärtner stellten sich der Herausforderung. Eine sechsköpfige Jury begutachtete jeden einzelnen, dennoch fiel es ihnen schwer, ein Ranking aufzustellen, wie Jurymitglied und Moderatorin Birgit Wetter-Kürten bei der Preisverleihung im Naturerlebnispark Panarbora gestand.
Der Gartenwettbewerb zeigt einmal mehr, dass wir die Natur doch direkt vor unserer Haustür haben.
„Ihre Gärten werden nicht beherrscht und gestutzt. Im Gegenteil, sie teilen ihre Gärten, stellen Lebensraum zur Verfügung, gestalten mit Umsicht und Phantasie und haben so wundervolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen“, lobte Wetter-Kürten das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ergänzte: „Alle Gärten haben einen Preis verdient. Daher haben wir uns dafür entschlossen, dass es sieben Mal den vierten Platz gibt.“
Preisverleihung in Panarbora
Die Anwesenden lachten und applaudierten begeistert. Bevor jedoch die verdienten Präsente an die Platzierten überreicht wurden - darunter Garten-Ratgeber, Pflanzensamen und Nistkästen - kamen unter anderem vom Vorsitzenden der Nabu Ortsgruppe Waldbröl, Reiner Stegemann, als auch vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Waldbröl, Ingo Solbach, ein paar Begrüßungsworte. Stegemann dankte den Teilnehmern, dass sie mit ihren naturnahen Gärten dazu beitragen, den Klima- und Artenschutz voranzutreiben. „Der Gartenwettbewerb zeigt einmal mehr, dass wir die Natur doch direkt vor unserer Haustür haben. Sie zu bewahren und zu schützen ist unsere Aufgabe und dafür sollte jeder seinen Beitrag leisten“, so Solbach.
Im Anschluss wurden die Platzierungen verkündet. Dabei flossen unter anderem Kriterien wie Pflanzenvielfalt von heimischen Arten, Strukturen und Lebensräume für Vögel und Kleintiere, Wasser oder auch der Verzicht auf Gift in die Bewertung ein.
Karin Zaspel gewinnt Wettbewerb
Den ersten Gartenwettbewerb gewonnen hatte Karin Zaspel aus Waldbröl. Unter dem Motto „Wo Wiesen wachsen dürfen“ lebe die Familie den „mähfreien Mai“, denn bis zum Johannestag werden in ihrem Garten nur Wege in die Wiese gemäht, sodass Wildblumen wachsen und aussähen können und Insekten ungestört leben, berichtete Jurymitglied Sarah Noll. „Hier dürfen sogar Brennesel stehen bleiben als wichtige Futterquelle für Schmetterlinge“, so Noll weiter. Ergänzt werde das ganze mit mehreren Wasserstellen, schattigen Ecken, Nistkästen, Insektenhotels und einer mehrstämmige Eibe. „Hier ist mit viel Liebe, Geduld und Raum für alle Insekten und Tiere ein Garten entstanden, der zeigt, wie lebendig und vielfältig ein Garten sein kann“, lobte Noll.
Auf den zweiten Platz kam der Garten von Anja Weber (Waldbröl) und auf den dritten Platz schaffte es Anja Ries (Waldbröl). Den vierten Platz teilen sich Panarbora, Marita Bähr(Nümbrecht), Birgitt Braun und Sabine Hohenhinnebusch (Reichshof), Sylvia Geldmacher (Waldbröl), Ina La Londe (Waldbröl), Claudia Hein (Waldbröl) und Brigitte Kockler (Waldbröl).
