Im Wiehlpark wurde der Heißluftballon der Volksbank Oberberg getauft – und hob auch gleich zur ersten Fahrt ab.
Heißluftballon getauftVolksbank ist zurück in Oberbergs Himmel

Im Wiehlpark wurde der neue Heißluftballon der Volksbank Oberberg getauft.
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Was wie ein genialer Werbeslogan klingt, das könnte für den einen oder anderen dann doch Realität werden. Denn ab sofort zieren erneut das Logo und der Schriftzug der Volksbank Oberberg nach 38 Jahren Abstinenz in luftiger Höhe einen Heißluftballon. Dieser wurde nun von den Vorstandsmitgliedern Jörn Richling und Marc Gottschlich sowie den Mitgliedern des Ballonsport-Clubs Nümbrecht im Wiehlpark mit einer Sektdusche getauft.
Bei der Fuchsjagd am Start
Initiiert hat diese Aktion Sebastian Jenniches aus der Marketing-Abteilung der Volksbank. „Wir als Vorstandsmitglieder waren sofort Feuer und Flamme, als Sebastian Jenniches vor rund einem Jahr mit dieser Idee zu uns kam“, verriet Jörn Richling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, den vielen Anwesenden. Diese hatten sich im Wiehlpark eingefunden, nicht nur, um der Taufe beizuwohnen, sondern auch, um Zeuge eines ganz besonderen Spektakels zu werden.
Denn es galt nicht nur den Volksbank-Oberberg-Ballon für seine erste Fahrt vorzubereiten. Der Ballonsport-Club Nümbrecht hatte zu einer sogenannten Fuchsjagd eingeladen, an der neben dem neuen elf weitere Ballone teilnahmen. „Wir waren sehr angetan von der Idee einer Kooperation mit dem Ballonsport-Club“, freute sich Richling über die Zusammenarbeit.

Na der Taufe startete der Ballon zu einer ersten Fuchsjagd.
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„Beide Institutionen sind fest im Oberbergischen verwurzelt und verkörpern Weitsicht, Vertrauen und den Mut, neue Perspektiven einzunehmen.“ Ein Ballon, so Richling, sei nicht für eine Weltreise gedacht, sondern dafür ausgelegt, in der Region zu bleiben. „Und das haben wir ebenfalls gemeinsam.“ Zum letzten Mal sei wohl Ende der 1980er Jahre ein Ballon mit dem Volksbank-Logo über Oberberg gekreist, dies soll nach 38 Jahren nun wieder so sein.
Neues Vorstandsmitglied war mit im Korb
Zusammen mit dem Piloten Stefan Pack bestieg Marc Gottschlich, neues Vorstandsmitglied der Volksbank seit Anfang dieses Monats, den Korb, nachdem Pack und Richling diesem mit den Worten „Allseits gute Fahrt“ eine kleine Sektdusche verpasst hatten.
Der Ballon stieg als erster in die Luft und gewann schnell an Höhe. Ihm folgten nach und nach die anderen. „Wir starten heute zu einer Fuchsjagd und dürfen dafür freundlicherweise die Startwiese der Bergischen Ballonfahrer Wiehl nutzen. Bei einer Fuchsjagd fährt ein Ballon voraus, die anderen müssen ihn verfolgen“, erklärte Pack. Ziel der anderen Balloninsassen ist es, einen kleinen Markierungsbeutel so nah wie möglich am Zielkreuz abzuwerfen, dass der „Fuchs“ nach seiner Landung ausgelegt hat.
Mit großen Augen und staunenden Blicken verfolgten die Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter viele Familien mit Kindern, wie sich die Ballon vom Boden entfernten und schauten ihnen noch eine Weile hinter, wie sie am Horizont immer kleiner wurden.

