Gute Nachrichten für Wanderer: Die Sanierung der Knüppeltreppe und die Erneuerung der Brücke über den Scheidtbach sind abgeschlossen.
Beginn der WandersaisonGladbacher Knüppeltreppe im Steinbruch ist erneuert worden

Beliebt bei Spaziergängern und Wanderern: die Knüppeltreppe in der Schlade.
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Spaziergänger und Wanderer werden diese Nachricht gerne hören: Mit der Erneuerung der kleinen Brücke über den Scheidtbach am Lerbacher Weg und der Sanierung der Knüppeltreppe im Steinbruch Schlade sind zwei wichtige Infrastrukturmaßnahmen zu Beginn der Wandersaison abgeschlossen worden, die städtischen Abteilungen Stadtgrün und Tourismus begleiteten die Projekte.
Steil führt die Knüppeltreppe im Steinbruch Schlade nach oben. Zuletzt war sie in keinem guten Zustand gewesen. Wie die Stadt berichtet, seien die hölzernen Stufen und das Geländer vollständig erneuert worden. Damit sei neben der Verkehrssicherheit auch die Attraktivität dieser beliebten Anlaufstelle wiederhergestellt, berichtet die Verwaltung erfreut. Die Instandsetzung sei zu 80 Prozent gefördert worden, die Stadt habe einen Eigenanteil von etwa 6000 Euro übernommen.
Die Brücke über den Scheidtbach wurde als Modulsystem neu erichtet
Die Knüppeltreppe ist auch Teil des Geopfads, der auf einer Länge von rund sieben Kilometern die prähistorische Relikte auf Gladbacher Stadtgebiet vorstellt. Die Schlade ist berühmt für ihre Fossilien, Relikte eines sogenannten „Devonischen Meeres“ vor über 350 Millionen Jahren. Auch in der Fossiliensammlung der Stadt befinden sich zahlreiche Fossilienfunde aus der Schlade.
Als Modulsystem ist die Brücke über den Scheidtbach neu errichtet worden. Damit so die Stadt, können bei Reparaturen einzelne Bauteile bei Bedarf ersetzt werden. Die Brücke ist ein wichtiger Zugang in das benachbarte Waldgebiet. Hier habe die Förderquote bei 70 Prozent gelegen, berichtet die Verwaltung. Rund 4000 Euro flossen aus städtischen Mitteln in das Brückenprojekt.

