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Trotz HitzeJugendfestival findet das erste Mal seit über zehn Jahren in Gladbach statt

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Kinder laufen durch eine Wasserfontäne.

Abkühlung auf Zanders: Wasser und auch Wassereis gab es kostenlos für die Gäste.

Mit Musik und Streetfood begeisterte das „Beat ‚N‘ Ball“ seine Besucherinnen und Besucher trotz hoher Temperaturen.

Erstes großes Jugendfestival seit 2013 – trotz Hitzewarnung ein Erfolg. Das Team plante in letzter Minute um. Die Warnung kam rechtzeitig. Die Organisatoren reagierten sofort.

Sechs Bergisch Gladbacher Jugendeinrichtungen strichen alle Workshops des Open-Air-Festivals „Beat ‚N‘ Ball“ – Breakdance, Fußballturnier, Boxen, Kunstaktionen. Den Start verlegten sie von 16 auf 18 Uhr. Bis 22 Uhr spielten dann alle angekündigten Acts auf der großen Bühne im Gleispark auf dem Zanders-Gelände.

Die Feuerwehr legte einen kühlen Wassernebel über das Gelände

„Wir sind für das Wohl der Jugendlichen verantwortlich, daher haben wir das Ganze zeitlich nach hinten verlegt“, sagt Manuela Muth vom Jugendzentrum Cross. Martin Greiber vom Jugendzentrum UFO ergänzt: „Wir haben die Hitze schon beim Aufbau erlebt – da war klar, dass wir die Workshops absagen müssen. “ Für die Gäste gaben sie die Devise aus: „Also – nach dem Freibad alle in den Gleispark!“

Vier Musiker stehen auf einer Bühne.

Viele Acts traten auf dem Zanders-Gelände auf, wie zum Beispiel die ukrainische Metalband „Lieber Tee“.

Wasser und Wassereis gab es kostenlos. Zwischen den Auftritten legte die Feuerwehr einen kühlen Wassernebel über das Gelände. Das Essen blieb erschwinglich. Viele kamen – und erlebten eine Bühne, auf der Hip-Hop, Afrobeat und Amapiano aufeinandertrafen. Der Krea-Jugendclub zeigte seine Hip-Hop-Show. Schülerbands des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums und der Gesamtschule Paffrath traten auf, ebenso die Gruppen „Lieber Tee“ und „Lost Tapes“. Den Abschluss machten Omar Jatta und J-JD. KFT and Friends.

Ob das Festival wiederkehrt ist eine Frage der Finanzierung

Besonders erwähnenswert: „Lieber Tee“, eine Metalband aus der Ukraine, die im Namen ein feines Wortspiel versteckt. Das urban geprägte Gleispark-Gelände nahm sie herzlich auf. Sie proben übrigens im „UFO“.

Es ist das erste große Jugendfestival seit 2013 – und das erste überhaupt auf dem neu gestalteten Gleispark. Die sechs beteiligten Einrichtungen arbeiten eng mit Eva Lammert und Dominik Schmitz von der Stadt Bergisch Gladbach zusammen und treffen sich regelmäßig, um solche Aktionen zu koordinieren. Ob das Festival wiederkehrt, ist offen. „Das ist auch eine Frage der Finanzierung“, gab Muth zu bedenken.