Sechs neue Brandmeisteranwärter vereidigt
Für sechs junge Feuerwehrleute beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Timo Brade, Marvin Fechler, Stephan Höwel, Christian Schmitz, Phil Schnelle und Muriel Zeitler starten ihre Ausbildung im feuerwehrtechnischen Dienst. Bei einer Feierstunde auf der Feuer- und Rettungswache 1 wurden sie jetzt vereidigt. Mehr als 100 Gäste, darunter zahlreiche Familienangehörige, waren dabei.
Zum 1. November wurden die sechs in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen, am heutigen 2. November beginnt ihre Ausbildung. Zwei kennen die Bergisch Gladbacher Feuerwehr bereits: Muriel Zeitler hat dort ihre Ausbildung zur Notfallsanitäterin absolviert, Marvin Fechler arbeitete bislang als Rettungssanitäter.
Köhler mahnt zu Pflichten und lobt den Beruf
Feuerwehrleiter Jörg Köhler erinnerte die Nachwuchskräfte daran, dass mit dem Beamtenstatus nicht nur berufliche Perspektiven, sondern besondere Pflichten verbunden seien. Treuepflicht, Unparteilichkeit und uneigennütziges Handeln seien gerade für Feuerwehrleute von zentraler Bedeutung. Sie müssten für Menschen in Not da sein – unabhängig von Herkunft, Überzeugungen oder gesellschaftlicher Stellung. Bei allen Gefahren und Anforderungen bezeichnete Köhler die Feuerwehr zugleich als den „schönsten Beruf der Welt“.
Weitere Karriereschritte gefeiert
Auch weitere Karriereetappen wurden gefeiert. So schloss Fabian Hamm aus Lindlar-Scheel seine Brandmeister-Grundausbildung erfolgreich ab und wurde mit Wirkung zum 1. November Beamter auf Probe. Alexander Koßmann und Kevin Schneider erhielten ihre Urkunden für die Berufung ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.
Feuerwehrschule über die Stadtgrenzen hinaus gefragt
Dass die Gladbacher Feuerwehrschule über die Stadtgrenzen hinaus gefragt ist, zeigte die Gästeliste: Vertreter der Werkfeuerwehren von Infineum, Ford und Deutz, der Flughafenfeuerwehr Köln/Bonn sowie der Leitstellen aus Euskirchen und Oberberg würdigten die Qualität der Ausbildung. Lehrgangsleiter Kai Gluchowski sieht darin Anerkennung und Ansporn zugleich. Hinter jedem Abschluss steckten „viel Arbeit, persönliches Engagement und ein starkes Team“. Gemeinsam mit Marten Sperber, Michael Schlepper, Cristian Müller und weiteren Ausbildern hatte er den vergangenen Lehrgang begleitet. (wg)

