In Overath findet am Freitag (20. Februar) die Veranstaltung „Populistischer Ascherfreitag". Eine Gegendemonstration gibt es im Vorfeld des Treffens auch
KundgebungGegner der AfD demonstrieren in Overath

Auch im vergangenen Jahr gab es eine Demonstration gegen die Veranstaltung der AfD in Overath
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Veranstaltungen der in Teilen rechtsextremen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) rufen meist Gegendemonstranten auf den Plan. Dies wird auch an diesem Freitag in Overath der Fall sein.
Im Kulturbahnhof lädt die Partei zu einem „Populistischen Ascherfreitag“ ein, wie in den vergangenen Jahren. Zu einer „Kundgebung gegen Rechtsextremismus“ ruft für 17 Uhr der „Aktionskreis für Demokratie und Rechtsextremismus Rhein-Berg“ auf, die Linke Rhein-Berg mobilisiert ab 17 Uhr ein „Bündnis gegen Rechts“.
Treffen auf dem Bahnhofsplatz
Auf dem Bahnhofsplatz findet die Kundgebung des Aktionskreises statt, zu der Teilnehmer aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis erwartet werden. Es ist zu erwarten, dass einige hundert Menschen dem Aufruf folgen, genaue Zahlen zu schätzen, ist aber schwierig. Mit Verkehrsbehinderungen auf den Overather Straßen ist im Umfeld der Veranstaltungen zu rechnen.
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Voraussichtlich werden auch starke Einsatzkräfte der Polizei Rhein-Berg das Geschehen verfolgen. Der Veranstaltungsort Kulturbahnhof und der Bahnhofsplatz liegen nur wenige Meter voneinander entfernt. Auch zu den vergangenen Veranstaltungen der AfD Rhein-Berg hatte die Polizei das Personal aufgestockt, um Begegnungen der beiden Gruppen zu verhindern.
Zeichen gegen rechten Trend
„Der Widerstand wächst“, heißt es im Aufruf für die Kundgebung. Die Menschen aus Rhein-Berg sollten an diesem Tag ein „klares Zeichen gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und demokratiefeindliche Ideologien“ setzen. Der Aktionskreis rufe alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. Gemeinsam solle Haltung für die Demokratie gezeigt werden: „Gemeinsam stehen wir für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft.“
Die Demokratie lebe davon, nicht zu schweigen, wenn rechtsextreme Kräfte versuchten, die Gesellschaft zu spalten. Im Aufruf zur Kundgebung heißt es weiter: „Lasst uns gemeinsam ein starkes, friedliches und entschlossenes Zeichen setzen: Für Demokratie. Für Vielfalt. Für Menschenwürde.“ Mittlerweile hat sich in Bergisch Gladbach der „Verein für Demokratie und Vielfalt“ dem Aufruf zur Kundgebung angeschlossen.
Roland Vossebreker ist der Vorsitzende: „Unsere Demokratie lebt davon, dass wir nicht schweigen, wenn rechtsextreme Kräfte versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten.“ Die Linke Rhein-Berg, in Person ihres Gladbacher Ratsmitglieds Tomás M. Santillán, hat zur Beteiligung an der Kundgebung „Bündnis gegen Rechts“ aufgerufen.
Auch hier der Anlass: An diesem Freitagabend lädt die AfD um 18.30 Uhr zum „Populistischen Ascherfreitag“ im Overather Kulturbahnhof, am Bahnhofplatz 7, ein. Es seien noch wenige Plätze verfügbar, so die Partei in einer Mitteilung zur Veranstaltung. Anmeldung per E-Mail über die AfD Rhein-Berg. (jro, cbt)


