Abo

Es trommeln die Motoren...Immer mehr Fahrzeuge fahren über Rhein-Bergs Straßen

2 min
Autos stehen auf der A4 im Stau.

Die Dichte der Pkw in Rhein-Berg liegt über dem NRW-Niveau.

Letztes Jahr kamen auf 1000 Rhein-Berger noch 655 Autos, zum Jahresbeginn 2026 verzeichnete IT.NRW rund 659 Autos.

Autos dicht an dicht, die Blechlawine im Rheinisch-Bergischen Kreis wird immer größer. Und: auch zum Jahresbeginn 2026 liegt Rhein-Berg wie auch schon im letzten Jahr über dem NRW-weiten und auch deutschlandweiten Niveau, was die Anzahl an Pkw je Einwohner angeht.

Letztes Jahr kamen auf 1000 Rhein-Berger noch 655 Autos, 2024 sogar nur rund 653 Autos. Zum Jahresbeginn 2026 verzeichnete IT.NRW als zentraler IT-Dienstleister und statistisches Landesamt für NRW dann schon rund 659 Autos.

Dass immer mehr Menschen ein Auto besitzen, ist kein neuer Trend

Zum Vergleich: Im Bundesland waren es Anfang des Jahres 593 zugelassene Pkw – ein Anstieg um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesen Zahlen liegt NRW auf dem gleichen Niveau wie der Bundesdurchschnitt. „Damit setzte sich der langfristig ansteigende Trend fort“, teilt IT.NRW dazu mit.

Denn: Dass immer mehr Menschen ein eigenes Auto besitzen, ist keine neue Entwicklung. Schon seit 2008 steigt die Pkw-Dichte in Deutschland. Auch im Kreis lässt sich seitdem eine Zunahme feststellen. So gab es 2008 etwa 562 Pkw je 1000 Einwohner. Vor rund zehn Jahren, zum Stichtag 1. Januar 2016, waren es dann schon rund 607.

Spitzenreiter ist, wie auch schon im letzten Jahr, der Kreis Euskirchen

Obwohl in Rhein-Berg immer mehr Fahrzeuge über die Straßen rollen, liegt der Kreis damit lange noch nicht vorne. Spitzenreiter ist, wie auch schon im letzten Jahr, der Kreis Euskirchen. Im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte in NRW weist er mit circa 843 Autos pro 1000 Einwohner die höchste Pkw-Dichte auf. Deutschlandweit lag er damit auf Platz zwei hinter Wolfsburg mit rund 976 Pkw.

Mehr Fahrzeuge als in Rhein-Berg gibt es derweil auch im Oberbergischen Kreis mit circa 683 Pkw. In der nahe gelegenen Domstadt Köln hingegen ist die Zahl wieder leicht gesunken, von 490 im Vorjahr zu rund 489 in diesem Jahr.