24 Stunden langJugendfeuerwehr Rösrath übte wie „die Großen“

Die Rösrather Jungfeuerwehrleute musste auch bergen.
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Rösrath – Ob Feuer löschen oder einen Menschen aus einem Autowrack befreien: Beim Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Rösrath konnten auch die Nachwuchskräfte Einsätze üben ganz wie die „Großen“.
24 Stunden lang exerzierten sie den Wachalltag einer Berufsfeuerwehr durch. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hatte die Aktion, die stets ein besonderer Höhepunkt im Übungskalender der Jugendlichen ist, wieder stattfinden dürfen.
Rösrath: Zunächst Fahrzeuge eingeteilt
„Pünktlich um 12 Uhr rief Bastian Eltner, Leiter der Feuerwehr Rösrath, zum Dienstantritt“, berichtet Feuerwehrsprecher Björn Roth am Mittwoch von der Aktion am vergangenen Wochenende. Die Wachmannschaft, bestehend aus 16 Jugendlichen und zehn Betreuern, sei vor dem Feuerwehrhaus Rösrath angetreten und habe als erstes die Fahrzeuge eingeteilt.

Die Jugendfeuerwehr Rösrath auf dem Berufsfeuerwehrtag.
Copyright: Christian Henn
Das folgende Programm für die Nachwuchsretter umfasste sowohl Einheiten wie Fahrzeugkunde als auch praktische Einsätze. Die Jugendfeuerwehrleute übten, Tiere zu retten und bei einem Unfall technische Hilfe zu leisten, indem etwa ein „Verletzter“ aus einem reichlich demolierten Auto befreit wurde.
Auch Rettungswagen des Rheinisch-Bergischen Kreises dabei
Und natürlich galt es auch, ein richtiges Feuer zu löschen. „Unterstützung bekamen die jungen Kameradinnen und Kameraden aus der Einsatzabteilung, die lageabhängig mit Sonderfahrzeugen bei verschiedenen Einsätzen unterstützten“, erläutert Feuerwehrsprecher Björn Roth.

Löschen gehörte ebenfalls zu Feuerwehrübung.
Copyright: Björn Roth
Zum zweiten Mal sei auch ein Rettungswagen des Rheinisch-Bergischen Kreis dabei gewesen, „um die Einsätze noch realistischer zu gestalten und den Jugendlichen auch die Versorgung eines Patienten näherzubringen“, so Roth.
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Ausgepowert und müde waren die jungen Einsatzkräfte, als nach 24 Stunden der Feierabend eingeläutet wurde. Roth: „Trotz der Strapazen war es für alle Beteiligten ein rundum gelungener Berufsfeuerwehrtag und schon jetzt fiebern die Nachwuchskräfte dem nächsten entgegen.“



