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Der Bauherr muss wartenGeplantes Wohn- und Geschäftshaus in Rösrath in der Kritik

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Rösrath Hauptstraße 13

Anstelle dieses Abbruchhauses soll das neue Wohn- und Geschäftshaus Hauptstraße 11-13 entstehen. In der Politik stoßen die Pläne des Bauherrn jedoch nicht auf Gegenliebe.

Rösrath – Erneut gab es im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr keine Entscheidung über die Bauvoranfrage für ein Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße 11-13, mit 22 Wohneinheiten und einer Tiefgarage. Erhard Füsser (CDU) beschwerte sich: „Mir ist schleierhaft, wie dieses Vorhaben in dieser Form wieder zur Vorlage kommt, das geht schon seit Anfang der Wahlperiode so. Ich halte das für ein Täuschungsprodukt, aus 22 Wohneinheiten werden dann schnell wieder 29.“ Jürgen Bachmann (SPD) forderte, weiter zu verhandeln, um insbesondere den „Knackpunkt“ Erschließung zu regeln.

Mit sieben zu vier Stimmen

In dem geplanten Gebäude soll sich möglichst ein Bio-Vollsortimenter ansiedeln, doch sahen mehrere Ausschussmitglieder die Anlieferung mit Lkw als problematisch an. Dezernent Christoph Herrmann appellierte an den Ausschuss, ein positives Signal an die potenziellen Bauherren zu geben. „Ich weiß bald nicht mehr, was ich mit Investoren beziehungsweise Bauherren noch besprechen soll. Man kann doch auch nicht zweigeschossig bauen zwischen zwei fünfgeschossige Häuser.“ Er selbst habe bereits einen Bio-Supermarkt angesprochen und sei auf Interesse gestoßen.

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Bachmann forderte, ein städtebauliches Zeichen zu geben, und auch Füsser sagte, es sei schon „eine bessere Richtung als vorher“. Dennoch beantragte der CDU-Politiker, die Entscheidung über die Bauvoranfrage noch einmal zu vertagen. Mit sieben zu vier Stimmen folgte der Ausschuss diesem Vorschlag schließlich.