Nach einem Rohrbruch blieben am Freitag weite Teile von Rösrath und Hoffnungsthal vom frühen Morgen bis zum Vormittag ohne Leitungswasser.
Infrastruktur in RösrathRohrbruch bringt Wasserversorgung zum Erliegen

Die Dusche am Morgen ist für viele Rösrather und Hoffnungsthaler am Freitag ausgefallen.
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Eine massive Störung der Wasserversorgung machte zahlreichen Haushalten in den Ortsteilen Rösrath und Hoffnungsthal am Freitag zu schaffen. Vom frühen Morgen bis zum Vormittag kam dort kein Wasser aus der Leitung. Wie die Stadtwerke Rösrath berichten, waren weite Teile von Rösrath und Hoffnungsthal betroffen, während es in Forsbach, Kleineichen und auch in den Höhenlagen keine Probleme gab.
Verantwortlich für den Ausfall der Wasserversorgung in weiten Teilen des Stadtgebiets war demnach ein großer Rohrbruch in der Kölner Straße im Ortsteil Stümpen. Er löste einen Druckabfall im Leitungssystem aus, mit der Folge, dass das Wasser nicht zu den Haushalten gelangte. Schon ab dem frühen Morgen hätten Beschäftigte der Stadtwerke nach der Schadensstelle gesucht, berichtet Michael Rickert, Technischer Leiter der Stadtwerke. „Verschiedene Kolonnen“ seien im Stadtgebiet unterwegs gewesen, auch die Polizei sei informiert worden – die Stadtwerke setzten damit auf die Möglichkeit, von Polizeistreifen über auffällige Stellen informiert zu werden.
Lange Suche nach Schadstelle
Dennoch zog sich die Suche nach der Schadstelle hin: „Leider Gottes hat es relativ lang gedauert, bis wir die Stelle gefunden haben“, stellt Rickert fest. Zu einem Rohrbruch wie dem am Freitagmorgen könne es im Normalbetrieb gelegentlich kommen, besonders bei ungünstigen Wetterbedingungen, wie sie derzeit anzutreffen sind: Der gefrorene Boden sorge für Bedingungen, „die dem Rohrleitungssystem nicht guttun“.
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Ausgelöst durch den Rohrbruch an der Kölner Straße kam es laut Rickert noch zu zwei weiteren Rohrbrüchen – am Nonnenweg und in der Hirschstraße. Nachdem die Leitung in der Kölner Straße am Vormittag wieder hergestellt werden konnte, dauerten die Arbeiten am Nonnenweg und in der Hirschstraße zunächst noch an, dabei ließen sich die Stadtwerke von Tiefbauunternehmen unterstützen. Mit der Behebung des Schadens in der Kölner Straße konnte der Großteil der Haushalte laut Rickert ab 10.30 Uhr oder 11 Uhr wieder mit Wasser versorgt werden. Mit im Einsatz war auch die Freiwillige Feuerwehr, um eine größere Wasseransammlung auf einem angrenzenden Grundstück an der Kölner Straße abzupumpen.
Indessen machten sich die Stadtwerke am Morgen bereits Gedanken darüber, wie eine Notversorgung für besonders sensible Einrichtungen, etwa das Seniorenheim Wöllner-Stift, zu bewerkstelligen sei, so Rickert. Angesichts der Wiederherstellung der Versorgung für die meisten Betroffenen am Vormittag seien solche Notfallpläne aber überflüssig geworden.


