Warten auf Neubau verkürzenAcker als neuer Standort für Grundschule in Bedburg vorgeschlagen

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Stühle und Tische für Erwachsene stehen in einer zur Schulmensa.

Der Neubau einer Grundschule in Bedburg drängt. Ein neuer Standort soll das Warten verkürzen. (Symbolfoto)

Das Warten soll ein Ende haben. Grüne und FDP in Bedburg wollen den Bau einer Schule beschleunigen und schlagen eine Ackerfläche vor.

Grüne und FDP in Bedburg sind mit ihrer Geduld am Ende. Sie fordern, dass endlich mit dem Bau einer neuen Grundschule begonnen wird. „Das Warten auf die Errichtung des Gebäudes auf dem Zuckerfabrikgelände dauert schon viel zu lange und ist für die Betroffenen nicht länger zumutbar“, halten sie fest. Sie schlagen nun ein anderes Grundstück für den Bau der neuen Grundschule vor.

Sie wollen den geplanten Neubau der Wilhelm-Busch-Gemeinschaftsgrundschule auf der südlichen Ackerfläche am Tripskreuz errichten lassen. Sie liegt, wenn man von der Grubenrandstraße zum Einkaufszentrum an der Bahnstraße fährt, rechter Hand am Wegesrand.

Neue Wohngebiete fordern mehr Platz

Die Grundschule erwarte seit vier Jahren, in ein neues Schulgebäude umziehen zu können, heißt es in dem Antrag: „Die Anzahl der Familien mit Kindern wächst in Bedburg kontinuierlich, bedingt durch neue Wohngebiete wie das Sonnefeld, die Ressourcenschutzsiedlung und Neusiedlungen Von-Droste-Hülshoff-Straße oder Händelstraße“, argumentieren Jochen vom Berg von den Grünen und Wilhelm Hoffmann von der FDP.

Die Vorteile der Fläche am Tripskreuz lägen in der Siedlungsnähe sowie in der fußläufigen Erreichbarkeit der bestehenden Schule an der Kölner Straße. Gut sei auch, dass die vorgeschlagene Parzelle in unmittelbarer Nähe zum Zuckerfabriksgelände liege und es dort die Möglichkeit einer Anbindung an die Kreisstraße 37 gebe.

Entwurf eins zu eins umsetzbar

Ein weiterer Vorteil des gemeinsamen Vorschlags sei, dass man an diesem Ort nicht von einem Investor abhängig sei. In Anspielung auf die bekannten Probleme mit dem zu weichen Boden auf dem Zuckerfabriksgelände schreiben FDP und Grüne, dass es auf der von ihnen vorgeschlagenen Fläche „Vorteile in der Bodenbeschaffenheit“ gebe.

Ein weiterer Vorteil sei, dass der Entwurf von Professor Johannes Kister für das Schulgebäude auf der neuen Fläche eins zu eins umsetzbar wäre, „nur an einem günstigeren Ort“. Alternativ könne auch eine Hochschule eingebunden werden, um neue Ideen zu einzubinden und Planungskosten zu begrenzen.

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