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Ex-BürgermeisterkandidatMichael Stupp (CDU) kündigt in Bedburg Rückzug aus der ersten Reihe an

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Zu sehen ist der Bedburger CDU-Politiker Michael Stupp.

Michael Stupp, Fraktionsvorsitzender der CDU in Bedburg, will sich in einem Jahr von seinem Posten zurückziehen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende will sein Amt im Sommer 2027 niederlegen. Ob er dann überhaupt noch politisch tätig ist, ließ er offen.

Michael Stupp, unterlegener Bürgermeisterkandidat der CDU in Bedburg bei den vergangenen beiden Kommunalwahlen und Fraktionsvorsitzender im Rat, will ab dem Sommer 2027 politisch kürzertreten. Der Fraktion und dem dem Parteivorstand hat er mitgeteilt, dass er zu diesem Zeitpunkt den Fraktionsvorsitz niederlegen wird. „Ich werde mich aus der für die Öffentlichkeit wahrnehmbaren, sogenannten Ersten Reihe zurückziehen“, sagt Stupp.

In welcher Form er sich dann ab Sommer 2027 noch politisch einbringen wird, sei noch offen. „Vieles ist denkbar“, sagt Stupp. „Weiter im Fraktionsvorstand, einfaches Ratsmitglied oder kompletter Rückzug.“ Der Wechsel an der Fraktionsspitze sei aber nicht komplett überraschend, sondern bereits nach der vergangenen Kommunalwahl von ihm „zur Hälfte der aktuellen Wahlperiode“, angekündigt worden, also zum April 2028. „Der Zeitpunkt ist jetzt nur früher.“

Bedburg: Stupp möchte, dass andere Verantwortung übernehmen

Stupp zieht damit auch Konsequenzen aus dem Wählervotum. „Nach zwei Wahlniederlagen, insbesondere der im letzten Jahr, ist es vielleicht ratsam, dass ein anderer ‚vorne‘ die Verantwortung übernimmt“, sagt Stupp. „Dass nahezu alle Wahlbezirke an die SPD gegangen sind, kann nicht mein Anspruch als Fraktionsvorsitzender der CDU sein. Ich werde die freiwerdende Zeit, wir reden hier sicher von mehr als 20 Stunden pro Woche neben Vollzeitjob bei der Polizei und Familie, für andere schöne Dinge einsetzen.“

Der in Kaster lebende Stupp war bei den Kommunalwahlen 2020 und 2025 Gegenkandidat von Amtsinhaber Sascha Solbach (SPD). Bei beiden Wahlen unterlag Stupp klar, auch die Fraktion musste Federn lassen und ist nicht mehr stärkste Kraft im Rat, was sie bis 2020 unter Bürgermeister Solbach noch war.